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„Fast im Alleingang“Euro-Retter Draghi bekommt Karlspreis – Merz hält Festrede

Internationaler Karlspreis 2025 - Verleihung

Copyright: Thilo Schmülgen/Reuter/Pool/dpa

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hält am Himmelfahrtstag die Festansprache bei der Karlspreis-Verleihung an den ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi. (Archivbild)

Karlspreis für Draghi: Kanzler Merz hält die Laudatio

Riesen-Auflauf in Aachen! Zur Verleihung des Karlspreises an Mario Draghi (78), den früheren Regierungschef Italiens, reist die europäische Polit-Elite an. Und der deutsche Bundeskanzler hat eine ganz besondere Rolle.

Die Laudatio auf Mario Draghi wird am Himmelfahrtstag (14. Mai) von Bundeskanzler Friedrich Merz gehalten. Diese Information wurde von der Stadt Aachen bestätigt. Draghi wird oft als entscheidende Figur bei der Stabilisierung der gemeinsamen Währung Europas gesehen.

Aber Merz steht nicht allein auf der Rednerliste. Auch der griechische Premier Kyriakos Mitsotakis wird eine Rede halten. Und am Abend zuvor ergreift Christine Lagarde, die Chefin der Europäischen Zentralbank (EZB), beim festlichen Dinner das Wort.

Polit-Größen ehren den „Euro-Retter“

Armin Laschet (CDU), der Chef des Karlspreisdirektoriums, zeigte sich begeistert von der Auswahl der Redner. Es seien drei Persönlichkeiten gewonnen worden, „die – jede und jeder auf eigene Weise – engagiert für Europa eintreten“.

In Europa gilt der Internationale Karlspreis zu Aachen als bedeutendster Preis für Verdienste um die Einigung des Kontinents. Die Vergabe findet traditionsgemäß an Himmelfahrt statt.

Sein Versprechen: „whatever it takes“ für den Euro

Die Auszeichnung erhält der 78-jährige Draghi laut Laschet für seine Rolle als Retter des Euro während seiner Amtszeit als EZB-Präsident – „fast im Alleingang, als er auf der Kippe stand“. Sein legendärer Ausspruch aus dem Jahr 2012 ist vielen im Gedächtnis geblieben. Mitten in der Euro-Krise gab er das Versprechen, die EZB werde alles tun, „whatever it takes“ – also was auch immer nötig sei –, um die Stabilität der Gemeinschaftswährung zu gewährleisten.

Darüber hinaus präsentierte Draghi vor zwei Jahren seinen bekannten Report zur Wettbewerbsfähigkeit. Darin formulierte er entscheidende Vorschläge, um die europäische Wirtschaftskraft zu festigen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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