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Italienischer Banken-KrimiIntesa bietet 30 Mrd. Euro für Monte Paschi und kontert Rivalen

Italiens Banken

Copyright: picture alliance / Lena Klimkeit

Die italienische Großbank Intesa kontert einen Vorstoß der deutlich kleineren Banco BPM und will ihr die Bank Monte Paschi vor der Nase wegkaufen.

Milliarden-Poker in Italien: Banken-Gigant will Rivalen kaufen.

Milliarden-Poker in Italien! Ein Banken-Gigant will einen Rivalen für eine gigantische Summe kaufen. Das ist der Auftakt zu einem heftigen Bietergefecht um eine traditionsreiche Bank.

Jetzt wird's konkret: Der italienische Finanzriese Intesa Sanpaolo hat es auf den nationalen Wettbewerber Banca Monte dei Paschi di Siena abgesehen. Auf den Tisch sollen dafür über 30 Milliarden Euro! Diese Ankündigung machte Intesa am Montag in Turin.

Den Anteilseignern von Monte Paschi werden pro Aktie ein Euro Cash und zusätzlich 1,6 Wertpapiere von Intesa selbst offeriert. Rechnerisch wird ein einzelnes Papier der Traditionsbank so mit knapp über zehn Euro taxiert. Gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag ist das ein satter Aufschlag von 12,5 Prozent. Das gesamte Angebot beläuft sich auf einen Wert von circa 30,6 Milliarden Euro.

Intesa schlägt zurück gegen kleineren Rivalen

Mit dieser offensiven Initiative reagiert Intesa auf die Pläne der wesentlich kleineren Banco BPM. Diese hatte erst am Wochenende verlauten lassen, dass sie ebenfalls eine Fusion mit Monte Paschi anstrebt. Einen genauen Kaufpreis hatte die Banco BPM allerdings nicht genannt.

Was diesen Kampf so brisant macht, sind die Dimensionen: Die Banco BPM bringt es an der Börse auf einen Wert von etwa 20 Milliarden Euro. Intesa Sanpaolo ist mit fast 100 Milliarden Euro ein wahres Branchen-Schwergewicht. Von der Banco BPM hieß es nur, dass ein fusioniertes Institut zusammen einen Börsenwert von über 50 Milliarden Euro erreichen würde.

Jetzt sind die Anteilseigner der Banca Monte dei Paschi di Siena am Zug. Ihre Entscheidung steht aus, welchen Vorschlag sie akzeptieren. Der Übernahme-Thriller in Italien spitzt sich weiter zu. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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