Abo

Journalistin in GefahrIsrael-Angriff im Libanon: Zwei Tote, Reporterin eingeschlossen.

Iran-Krieg -  Grenze Israel-Libanon

Copyright: Ariel Schalit/AP/dpa

Israelische Soldaten im Südlibanon. (Archivbild)

Israel-Angriff im Libanon: Zwei Tote, Reporterin in Gefahr

Im Süden des Libanon hat ein israelischer Luftschlag zwei Menschenleben gefordert. Mindestens eine Pressevertreterin wurde dabei ebenfalls verletzt, wie das Gesundheitsministerium des Landes bestätigt. Der tragische Zwischenfall spielte sich in der Ortschaft al-Tiri ab.

Auch die Nachrichtenagentur NNA aus dem Libanon berichtet über die zwei Todesopfer des Angriffs in al-Tiri. Die israelischen Streitkräfte gaben bekannt, zwei Fahrzeuge seien ins Visier geraten. Diese kamen demnach aus einem Anwesen, das die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz nutzt.

Israelische Armee: Ziel waren „Terroristen“

In einer offiziellen Erklärung wird von „Terroristen“ gesprochen. Diese hätten sich israelischen Bodeneinheiten, welche den Süden des Libanon kontrollieren, auf gefährliche Art genähert. Daraufhin habe die Luftwaffe eines der Autos attackiert und im Anschluss auch das Gebäude unter Feuer genommen.

Die Streitkräfte bestätigten, Kenntnis von Meldungen über zwei verletzte Journalistinnen zu haben. Laut libanesischen Quellen sind die Frauen für die Zeitung „Al-Achbar“ tätig, die der Hisbollah nahesteht. Eine der beiden soll am Ort des Geschehens eingeschlossen sein – eine dramatische Lage.

Hilferuf: Reporter ohne Grenzen schlägt Alarm

Die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) appellierte an die Weltgemeinschaft, umgehend Druck auf Israels Militär auszuüben. Ziel sei es, die Bergung der libanesischen Pressevertreterin zu ermöglichen. In dem Statement heißt es wörtlich: „Ihr Leben ist derzeit in Gefahr! Anhaltende israelische Luftangriffe verhindern, dass Rettungskräfte sie erreichen können“.

Das israelische Militär wies Darstellungen zurück, Rettungsmannschaften wäre der Zugang zum Gebiet verwehrt worden. Der Vorfall werde untersucht, meldet die dpa. Die Zone, die Israel als „Sicherheitszone“ bezeichnet, sei weithin bekannt. Die Armee betonte, keine Journalisten anzugreifen, jedoch die Unversehrtheit der eigenen Einheiten sicherstellen zu müssen. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Trotz einer geltenden Waffenruhe sind israelische Truppen weiterhin im Süden des Libanon präsent. Laut israelischen Angaben wurde dort eine sogenannte „Sicherheitszone“ geschaffen. Diese soll Ortschaften im Norden Israels vor Attacken der Hisbollah bewahren. Die Regierung in Beirut bewertet dies hingegen als eine Okkupation ihres Territoriums.

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Hörsaal

Alarm zum Abi-Start

Hochschul-Boss beklagt eklatante Mängel bei Studienanfängern