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„Hilflos“ gegen DrohnenIsrael weitet Angriffe aus, Hisbollah setzt neue Drohnen ein

Rauch steigt nach einem israelischen Luftangriff im Südlibanon auf.

Copyright: Ali Hashisho/XinHua/dpa

Israels Ministerpräsident hat eine Verstärkung der Offensive im Libanon angekündigt.

Israel weitet Angriffe aus – Hisbollah schockt mit Drohne.

Eine Welle von israelischen Luftschlägen hat den Süden und Osten des Libanons erschüttert. Nach Angaben aus dem Land wurden dabei mindestens 31 Personen getötet und 40 weitere verwundet. Das Gesundheitsministerium des Libanon bestätigte die Attacken vom Dienstag. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu kündigte eine Intensivierung der Militäraktionen an. Zudem gab die israelische Armee am Dienstag bekannt, ihre Bodenoperationen im südlichen Nachbarstaat auszuweiten.

Sorge um Lebensader: Größter Wasserspeicher des Libanon angegriffen

Besonders brisant: Laut libanesischen Berichten zielte die israelische Luftwaffe bei drei Angriffen auch auf das Areal des Karaun-Stausees, der sich südöstlich von Beirut befindet. Die Verwaltung des Litani-Flusses äußerte die Befürchtung vor „katastrophalen Risiken für Anwohner, Infrastruktur und wichtige Einrichtungen stromabwärts“. Bei Karaun handelt es sich um den größten Wasserspeicher des Landes, der für die regionale Wasser- und Stromversorgung unverzichtbar ist.

Die israelischen Streitkräfte meldeten am Morgen, dass sie im Südlibanon ein Mitglied der Hisbollah getötet hätten. Dieser habe versucht, ein unbemanntes Fluggerät zu bergen. Zuvor in der Nacht wurde im Norden Israels nach Raketenbeschuss aus dem Libanon Fliegeralarm ausgelöst. Nach Angaben des Militärs landete das Geschoss jedoch auf freiem Feld.

Trotz Waffenruhe: Hisbollah schockt mit neuer Drohnen-Technik

Eine im April ausgehandelte Waffenruhe, die bereits zweimal eine Verlängerung erfuhr, existiert praktisch nur noch auf dem Papier. Der Konflikt geht in Wirklichkeit weiter, denn fast täglich kommt es zu gegenseitigen Angriffen zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah. Die von Netanjahu angekündigte Eskalation der Angriffe und die Ausweitung der Bodenoffensive schüren die Angst vor einer dauerhaften Besetzung des Libanon durch israelische Soldaten, ähnlich wie in den 1980er- und 1990er-Jahren.

Für Aufsehen sorgt eine neue Waffe im Arsenal der Hisbollah. Israelische Medien melden, dass die Miliz nun Glasfaserdrohnen verwendet. Diese gelten als immun gegen elektronische Störmaßnahmen, da eine direkte Kabelverbindung zum Piloten besteht. Die Glasfaserkabel können eine Länge von bis zu 30 Kilometern haben, was Angriffe auf weit entfernte Ziele ermöglicht. Ein israelischer Regierungsbeamter gestand dem Sender Channel 12 gegenüber, die Armee sei angesichts dieser neuen Technologie aktuell „hilflos“. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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