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Iran-Präsident entschuldigt sich – doch seine Forderung ist knallhart

Iranische Drohnen

Copyright: Sepahnews/ZUMA Press Wire/dpa

Der Iran stellt Bedingungen für die Einstellung von Luftangriffen. (Archivfoto)

Massud Peseschkian, der Präsident des Iran, sorgt für Aufsehen. Er bittet für die Attacken um Verzeihung. Ein dauerhafter Frieden hängt jedoch von einer deutlichen Bedingung ab, die Sprengstoff birgt.

Für ein Aussetzen der Luftschläge gegen Nachbarstaaten hat der iranische Staatschef Massud Peseschkian nun Konditionen genannt. Wie die staatliche Rundfunkagentur Irib laut dpa berichtet, wird Teheran den Raketenbeschuss einstellen. Voraussetzung sei, dass vom Boden dieser Länder aus keine Angriffe mehr gegen den Iran gestartet werden.

Eine Ankündigung, die für Verwunderung sorgt. Aber das ist noch nicht alles: Gleichzeitig bat Peseschkian für die vergangenen Attacken seiner Nation um Verzeihung.

US-Stützpunkte ebenfalls im Fokus der Forderung

Dieses scheinbare Entgegenkommen hat jedoch einen heiklen Haken. Die Äußerung von Peseschkian impliziert nämlich ebenso: Auch von amerikanischen Militärbasen in der Gegend sind künftig Attacken gegen den Iran tabu.

Weil die Vereinigten Staaten in etlichen Anrainerstaaten des Iran derartige Stützpunkte betreiben, richtet sich die Kondition somit auch direkt an Washington – ein diplomatischer Schachzug, dessen Folgen noch nicht absehbar sind. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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