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Rüstungs-Gigant sahnt abHeckler & Koch steigert Umsatz um 57 Prozent, Gewinn explodiert

Gewehr an Gewehr

Copyright: Bernd Weißbrod/dpa

Stahl an Stahl: Die Läufe von Sturmgewehren in der Produktion von Heckler & Koch.

Waffenbauer Heckler & Koch verdreifacht seinen Gewinn.

Bei Heckler & Koch, dem führenden deutschen Waffenproduzenten, sprudeln die Gewinne nur so. Der Rüstungskonzern aus Oberndorf in Baden-Württemberg erlebt goldene Zeiten, denn viele Streitkräfte rüsten auf und die Nachfrage nach Waffen explodiert.

Die Bilanz liest sich wie ein Volltreffer: Laut Mitteilung des Unternehmens kletterte der Gewinn nach Steuern im ersten Jahresviertel von 14,4 auf 20,1 Millionen Euro. Das ist ein Zuwachs von circa 255 Prozent, was einer mehr als dreifachen Steigerung des Profits entspricht. Im selben Zeitraum wuchs der Umsatz um satte 57 Prozent und erreichte 128,1 Millionen Euro.

80.000 neue Gewehre für die Bundeswehr

Und ein Ende des Geldregens ist nicht in Sicht. Die Auftragsbücher sind prall gefüllt, denn H&K beliefert im Zuge von langfristigen Vereinbarungen diverse Nato-Streitkräfte. Beispielsweise erhält die deutsche Bundeswehr nach und nach 80.000 fabrikneue Sturmgewehre, welche das in die Jahre gekommene G36 ersetzen.

Aber das ist noch nicht alles: Eine Rahmenvereinbarung sichert die Option auf die Lieferung von zusätzlichen 170.000 Gewehren.

H&K-Chef sieht Firma „hervorragend aufgestellt“

Für die kommenden Monate betrachtet sich der Rüstungsbetrieb als „strategisch gut positioniert“. Firmenchef Jens Bodo Koch sagte, man sei „operativ und industriell hervorragend aufgestellt“. Er fügte hinzu: „Die hohe Nachfrage bestätigt unseren Kurs und unsere Investitionen in Kapazitäten, Technologie und Infrastruktur.“

Finanzvorstand Andreas Schnautz unterstrich ebenfalls „die hohe Leistungsfähigkeit“ der Firma. „Gleichzeitig schaffen wir mit gezielten Investitionen die Grundlage dafür, unser Wachstum langfristig fortzusetzen und unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen.“

Was der Waffen-Gigant alles herstellt

Das Produktportfolio von Heckler & Koch umfasst Sturmgewehre, Maschinengewehre, Pistolen, Maschinenpistolen sowie Granatwerfer. Ende des letzten Jahres zählte das Unternehmen 1.340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die meisten Angestellten sind am Hauptsitz in Oberndorf im Nordschwarzwald tätig. Zusätzliche, kleinere Niederlassungen befinden sich in den USA und Großbritannien, wobei in den USA auch ein Montagewerk unterhalten wird.

Auf dem Markt konkurriert der deutsche Rüstungskonzern mit Namen wie Beretta aus Italien, dem amerikanischen Waffenbauer Colt, der zur tschechischen CZ-Gruppe gehört, sowie mit Haenel aus Thüringen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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