Kommt der Lockdown? Grünen-Chefin fordert strenge Corona-Maßnahmen bei „Hart aber fair“

Katrin Göring-Eckardt argumentiert bei „Hart aber fair“ für schnelle Maßnahmen in der Corona-Pandemie.

Katrin Göring-Eckardt argumentiert bei „Hart aber fair“ für schnelle Maßnahmen in der Corona-Pandemie.

Kommt doch noch ein neuer Lockdown in Deutschland? Auch bei „Hart aber fair“ wurde am Montag, 29. November 2021, über strengere Maßnahmen gestritten.

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt fordert im Kampf gegen Corona schnelle Entscheidungen. „Ich finde, in dieser Woche müssen wir klarhaben, wie das weitergehen soll“, sagte Göring-Eckardt am Montagabend (29. November) in der ARD-Sendung „Hart aber fair“. „Sonst hängen wir im Januar oder im Februar noch irgendwie in der nächsten Schleife dieser Welle rum.“

Man müsse jetzt schnelle Entscheidungen treffen, „die dann bundeseinheitlich gelten“. Was man tun müsse, liege auf der Hand: „Kontakte reduzieren“, und zwar „gemeinsam, bundesweit, nach gemeinsamen Kriterien“.

Als mögliche Maßnahmen nannte sie in der Sendung die Schließung von Bars und Diskotheken sowie die Absage von Veranstaltungen. „Möglicherweise muss man auch gemeinsam sagen: Gastronomie geht nicht, weil da sitzen wir halt ohne Maske im Innenraum.“

Göring-Eckardt sagte bei „Hart aber fair“: „Jetzt brauchen wir wahrscheinlich erstmal nochmal einmal Ruhe, damit wir nicht in 'ne Situation kommen, die alles nochmal maßlos verschlimmert.“

„Hart aber fair“: Von Lockdown will Göring-Eckardt nicht sprechen

Von einem Lockdown wollte sie aber nicht sprechen. „Wir machen nicht nochmal das gleiche, sondern wir haben gelernt. Wir haben auch gelernt, dass man nicht einfach Leute einsperrt und sagt: Du darfst niemanden mehr sehen.“

Am Dienstag wollen die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem designierten Nachfolger Olaf Scholz (SPD) über die Lage sprechen.

Der CDU-Vorsitzkandidat Norbert Röttgen sagte an die Adresse der Ampel-Parteien: „Sie müssen jetzt akut handeln.“ Er kritisierte den Kurs der voraussichtlichen künftigen Koalition aus SPD, Grünen und FDP in der Corona-Politik. „Sie haben in verschiedener Weise dem Staat Handlungsmöglichkeiten verboten“, sagte er mit Blick auf die Reform des Infektionsschutzgesetzes und das Auslaufen der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“. (dpa)

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