GoPro kämpft ums Überleben: Steht die Kult-Kamera vor dem Aus?
GoPro vor dem AusHohe Chip-Preise bringen den Kamera-Hersteller in Existenznöte

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GoPro ist ein Pionier bei Actionkameras für Sportler und Abenteurer. (Archivbild)
Schock für Action-Fans: Kult-Marke GoPro kämpft ums Überleben. Steht die beliebte Action-Kamera vor dem Aus? Der US-Hersteller GoPro schickt eine Schock-Nachricht raus und warnt vor dem eigenen Ende. Der Grund ist eine Kosten-Explosion.
Der Vorreiter bei Action-Kameras, GoPro, steckt in tiefen finanziellen Nöten. Das Unternehmen aus Kalifornien hat seine Investoren offiziell darüber informiert, dass der Fortbestand der Firma infrage steht. Eine solche Mitteilung ist eine gesetzlich vorgeschriebene Warnung, wenn ein Konzern in eine ernste Schieflage gerät.
Um eine drohende Insolvenz abzuwenden, könnte GoPro nun versuchen, an frisches Geld zu kommen oder neue Vereinbarungen mit seinen Geldgebern auszuhandeln, wurde bekannt gegeben.
KI-Boom lässt Preise explodieren: Speicherchips werden zur Kostenfalle
Der Hauptgrund für die Krise ist eine massive Preissteigerung auf dem Halbleitermarkt. GoPro hatte bereits nach dem ersten Quartal gemeldet, dass sich die Einkaufspreise für Speicherchips für das Unternehmen teilweise mehr als verdoppelt hätten.
Auslöser für diesen Preisschub ist der weltweite Hype um Künstliche Intelligenz. Für den Aufbau riesiger Rechenzentren werden Unmengen an Halbleiter-Produkten wie Speicherchips gebraucht, was die Kosten für alle drastisch nach oben treibt. Das spüren auch andere Elektronikfirmen deutlich.
Geschäft bricht ein: GoPro macht Millionen-Verlust
Für GoPro kommt diese Kosten-Explosion zu einer Zeit, in der das Geschäft ohnehin schon schwächelt. Der Umsatz brach im vergangenen Quartal im Vergleich zum Vorjahr um gut ein Viertel ein. Unter dem Strich stand am Ende ein herber Verlust von fast 81 Millionen Dollar.
GoPro gilt als der Pionier im Bereich der Action-Kameras, die besonders bei Sportlern und Abenteurern beliebt sind. Egal ob Snowboarder, Surfer oder Radfahrer – viele schwören auf die kleinen, widerstandsfähigen Geräte. Doch in den vergangenen Jahren bekam die Firma immer mehr Konkurrenz auf dem Markt zu spüren.
(dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
