Gescheiterter Armin Laschet Jetzt verrät er seine neuen Karrierepläne

Armin Laschet hat seine Karrierepläne verraten: Der CDU-Politiker möchte im Auswärtigen Ausschuss arbeiten.

Armin Laschet hat seine neuen Karrierepläne verraten. Unser Foto zeigt den CDU-Politiker bei einer Pressekonferenz im November 2021.

Armin Laschet ist als Kanzlerkandidat und CDU-Vorsitzender gescheitert. Wie es für den CDU-Politiker nach der vergeigten Wahl weitergeht, war lange unklar. Nun hat Laschet erstmals ganz neue Karrierepläne verraten. 

Er wollte ganz hoch hinaus, das ging aber in die Hose: Nun muss ein neur Job her. Der als Kanzlerkandidat gescheiterte Noch-CDU-Chef Armin Laschet will als Bundestagsabgeordneter einen Schwerpunkt in der Außenpolitik setzen.

„Ich werde im Auswärtigen Ausschuss arbeiten“, sagte der ehemalige nordrhein-westfälische Ministerpräsident der „Süddeutschen Zeitung“ am Samstag, 4. Dezember 2021. „Das wird mein Schwerpunkt bleiben.“

Armin Laschet: CDU-Politiker verrät Karrierepläne

Das ist nach eigenen Angaben seine Qualifikation: Er habe sich als Ministerpräsident „mehr als vielleicht üblich“ mit internationalen Fragen beschäftigt, sagte Laschet.

„Als Bevollmächtigter Deutschlands für die Beziehungen zu Frankreich habe ich die Bundesländer international vertreten. Besonders Israel und der Wandel in der arabischen Welt beschäftigen mich seit Jahren. An all das kann ich als Abgeordneter anknüpfen.“ Er habe vor, die ganze Legislaturperiode Abgeordneter zu bleiben.

Die CDU will sich nach der Niederlage bei der Bundestagswahl personell neu aufstellen, Armin Laschet tritt nicht mehr als Vorsitzender an. Das Amt als NRW-Regierungschef hat er wie vor der Wahl angekündigt bereits abgegeben. Er zog aber als einfacher Abgeordneter in den Bundestag ein, dem er bereits von 1994 bis 1998 angehört hatte.

Armin Laschet will sich nach Wahl-Niederlage neu aufstellen

Für seine Nachfolge als Parteichef kandidieren der geschäftsführende Kanzleramtschef Helge Braun, Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz und der Außenpolitiker Norbert Röttgen.

Erstmals sollen die rund 400.000 CDU-Mitglieder in einer an diesem Samstag startenden Befragung eine Vorentscheidung über den künftigen Vorsitzenden treffen. Gewählt werden soll der neue Parteichef am 21./22. Januar von 1001 Delegierten bei einem digitalen Parteitag. Anschließend muss die Wahl per Briefwahl bestätigt werden. (dpa)

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