„Entschuldige mich“ Nach Kritik für seine Äußerungen zu Scholz: FDP-Politiker verzichtet auf Amt

FDP-Politiker Marcus Faber, hier am 24.07.2021 in Magdeburg, verzichtet nach umstrittenen Aussagen über Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf das Amt des verteidigungspolitischen Sprechers seiner Fraktion.

FDP-Politiker Marcus Faber, hier am 24.07.2021 in Magdeburg, verzichtet nach umstrittenen Aussagen über Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf das Amt des verteidigungspolitischen Sprechers seiner Fraktion.

Jetzt rudert er zurück. Politiker Marcus Faber (FDP) will nach seiner Kritik an Bundeskanzler Olaf Scholz seiner Fraktion anbieten, von seinem verteidigungspolitischen Sprecherposten zurückzutreten.

Im Nachhinein nennt er seine Reaktion „unangemessen“: Politiker Marcus Faber (FDP) zieht Konsequenzen – nach seinen umstrittenen Äußerungen zu Bundeskanzler Olaf Scholz würde er nun auf das Amt des verteidigungspolitischen Sprechers seiner Fraktion verzichten.

„Die Kommentierung des heutigen Verteidigungsausschusses war unangemessen und wurde dem Ernst der Lage nicht gerecht“, schrieb Faber am Freitagnachmittag (13. Mai) auf Twitter. „Dafür entschuldige ich mich und werde meiner Fraktion am Dienstag, in ihrer nächsten Sitzung, anbieten von meinem Sprecherposten zurückzutreten.“

FDP-Verteidigungspolitiker Faber verzichtet auf Sprecheramt

Faber hatte eine Sitzung des Verteidigungsausschusses am Freitag vor dem offiziellen Ende verlassen und kritisiert, Scholz habe eine Chance gehabt, sich zur Ukraine zu erklären.

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„Leider wurden viele Antworten nicht gegeben. Ich hoffe, dass wir dies nachholen können“, schrieb er ebenfalls auf Twitter und fing sich selbst scharfe Kritik aus den eigenen Reihen ein.

Die Ausschussvorsitzende Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) hatte Scholz eingeladen. (dpa)

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