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Faschisten-Gruß in RomTausende bei rechter Demo, General Vannacci gründet Partei

Demonstration «Remigration und Rückeroberung» in Rom

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Eine von rechtsextremen Gruppen organisierte Demonstration findet in Rom statt.

Rom: Faschisten-Gruß bei Demo, General gründet Partei

Was für ein Wochenende in Rom! Tausende Rechte marschieren mit verbotenem Gruß durch die Stadt und fordern „Rückeroberung“. Ein Ex-General nutzt die Gunst der Stunde und gründet seine eigene Partei.

In Rom versammelten sich am Wochenende Tausende bei zwei rechten Veranstaltungen. Ein Protestmarsch stand unter dem Slogan „Remigration und Rückeroberung“. Gleichzeitig hielt die neue Partei Futuro Nazionale (Nationale Zukunft) von Ex-General Roberto Vannacci ihren Gründungsparteitag ab.

Offiziellen Angaben zufolge marschierten am Samstag (13. Juni 2026) rund 4.000 Personen durch das Zentrum von Rom, hinter einem Transparent mit der Losung „Remigration und Rückeroberung“. Für einen Eklat sorgten einige Beteiligte, die den faschistischen Gruß zeigten, indem sie den rechten Arm hoben. Dazu skandierten sie „Duce! Duce!“, ein klarer Bezug auf den Diktator Benito Mussolini (1883-1945). Initiiert wurde der Aufmarsch unter anderem von rechtsextremen Organisationen.

Rechte fordern Rauswurf – auch von legalen Migranten

Der von Rechtsextremen genutzte Begriff Remigration zielt üblicherweise darauf ab, dass viele Menschen mit ausländischen Wurzeln das Land verlassen müssen, notfalls auch gezwungen. An dem Protestmarsch beteiligten sich auch Repräsentanten der neofaschistischen Gruppierung CasaPound. Ihr Wortführer Luca Marsella erklärte laut italienischen Medienberichten, man habe vor, „irreguläre Migranten und auch reguläre loswerden, weil wir politisch nicht korrekt sind“.

Demonstration «Remigration und Rückeroberung» in Rom

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Der Protest steht dem Motto «Remigration und Rückeroberung».

Der Demonstrationszug zog sich gemächlich und von massiven Polizeikräften begleitet durch den Stadtteil Prati. Mit Polizeiwagen wurde jede Querstraße abgeriegelt, während über der Szenerie Helikopter und Drohnen schwebten. Es formierte sich jedoch auch Widerstand gegen den Aufmarsch. Vor dem Kolosseum kamen Gegendemonstranten zusammen und präsentierten ein Transparent mit der Botschaft „Fuck remigration“.

Aus den Reihen der linken Opposition kam heftiger Tadel bezüglich der Versammlung und der dort skandierten Slogans. Der Parlamentarier Angelo Bonelli bezeichnete sie als „abscheuliche Parolen“ und beschuldigte Regierungschefin Giorgia Meloni des Stillschweigens. Meloni regiert seit über dreieinhalb Jahren mit einem rechten Bündnis.

Vannacci gründet Partei und attackiert das Wort „Remigration“

Parallel dazu wurde in Rom der Gründungskongress der neuen rechtsgerichteten Gruppierung Futuro Nazionale (Nationale Zukunft) des Ex-Generals Roberto Vannacci abgehalten. Er äußerte: „Früher durfte man das Wort Remigration nicht sagen, jetzt sagen sie uns, man könne es nicht machen, weil man keine Staatsbürgerschaft entziehen könne.“ An dem Event beteiligten sich rund 1.500 Abgesandte. Der Parteitag sollte am Sonntag weitergehen und mit einer Ansprache von Vannacci seinen Abschluss finden.

In aktuellen Meinungsumfragen erreicht die Bewegung, welche auch Kontakte zur AfD unterhält, circa vier Prozent. Vannacci stellte unmissverständlich fest, dass er seine und die Standpunkte der Partei nicht mäßigen werde. Er meinte, dass die Gruppierung gerade aufgrund dieser Haltung Zuspruch erhalte. „Wir schämen uns nicht, es zu sagen, und ich bitte euch sogar, es auch zu sagen: Italien den Italienern!“

Zu Beginn des Jahres hatte Vannacci nach einem Konflikt die rechtspopulistische Partei Lega von Vize-Regierungschef Matteo Salvini verlassen. Seither habe seine neue Partei nach eigenen Angaben fast 100.000 Beitragszahler für sich gewinnen können, so Vannacci.

Neue rechte Partei in Italien fordert Meloni-Koalition heraus

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Der Politiker Vannacci hat eine neue Partei gegründet.

Bekannt für Hetze gegen Minderheiten

In jüngster Zeit positionierte er sich gegen das Meloni-Bündnis. Vannacci nannte seine Gruppierung die „wahre Rechte“ und hielt der Regierung Melonis eine zu nachgiebige Politik vor. Meloni konterte diese Anschuldigungen scharf.

Bekanntheit im rechten Spektrum erlangte Vannacci insbesondere durch seine Aussagen, die sich gegen Migranten und Homosexuelle richten. Populär ist Vannacci zudem wegen seines Buches „Il mondo al contrario“ (auf Deutsch: „Verkehrte Welt“). In diesem Werk stellt er unter anderem die These auf, dass Minderheiten eine Diktatur aufgebaut hätten. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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