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Explosionen in BeirutIsrael bombardiert Hisbollah-Hochburg trotz Waffenruhe

Iran-Krieg - Libanon

Copyright: Hassan Ammar/AP/dpa

Israel hat die Angriffe in Beiruts Vororten seit einer offiziellen Waffenruhe im April eigentlich reduziert. (Archivbild)

Trotz Waffenruhe: Israel attackiert Ziele in Beirut.

Obwohl eigentlich eine Feuerpause galt, hat das israelische Militär die Randbezirke von Beirut, der Metropole des Libanon, ins Visier genommen. Als Antwort auf das Feuer der Hisbollah auf Israel habe man „Terroristen-Hauptquartiere“ attackiert, so die Erklärung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sowie Verteidigungsminister Israel Katz.

Aufnahmen von Beobachtern vor Ort dokumentieren massive Rauchschwaden über den Vorstädten Beiruts, die als Dahija bekannt sind. Diese Gegend gilt als eine Bastion der Hisbollah, weist aber zugleich eine hohe Bevölkerungsdichte auf. Zeugen berichten von erheblichen Schäden an einem Bauwerk, die sich über mehrere Etagen ziehen.

Israel warnte vor weiteren Attacken

Seit dem Beginn eines offiziellen Waffenstillstands Mitte April hatte Israel seine Attacken eigentlich spürbar reduziert. Auch der amerikanische Präsident Donald Trump hatte ein Aussetzen israelischer Operationen in der Region sowie ein Ende der Hisbollah-Angriffe auf Israel bekannt gegeben. Allerdings drohte Israel damit, bei Attacken der Hisbollah wieder zuzuschlagen und hatte die Menschen in den Vorstädten zum Verlassen ihrer Häuser aufgefordert.

Israels Norden war kurz zuvor abermals Ziel von Raketen aus dem Libanon. Das Militär meldete, dass das Abwehrsystem zwei Projektile neutralisiert habe, die in israelisches Territorium eingedrungen waren.

Netanjahu: „Wir werden entsprechend handeln“

„Wir werden nicht zulassen, dass die Hisbollah auf unser Gebiet und unsere Gemeinden schießt - und wir werden entsprechend handeln“, äußerte Netanjahu zum Start eines Regierungstreffens. Die israelischen Streitkräfte hätten innerhalb einer Woche im Libanon 350 „Terroristen“ ums Leben gebracht. „Wir greifen sie sehr hart an, und wir wissen, dass die Hisbollah auf der Flucht ist“, fügte Netanjahu hinzu.

Laut Informationen aus den USA hatten sich der Libanon und Israel in der Nacht auf Donnerstag auf eine neue Initiative zur Realisierung der bislang nahezu ineffektiven Feuerpause verständigt. Die Hisbollah, welche mit dem Iran im Bunde steht, wies die ausgehandelten Konditionen jedoch zurück – kurz danach kam es zu weiteren Attacken der Miliz. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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