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Comeback für PinkwartEx-NRW-Minister wird Vorstand bei der Bertelsmann Stiftung

Andreas Pinkwart

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Pinkwart gilt als eines der bekanntesten Gesichter der NRW-FDP - hier bei einem Neujahrsempfang seiner Partei. (Archivbild)

Ex-NRW-Minister Pinkwart hat einen neuen Top-Job.

Ein prominenter Kopf der NRW-Politik macht wieder von sich reden. Nach seiner Zeit als Minister schnappt sich der frühere FDP-Landesvorsitzende Andreas Pinkwart einen neuen, wichtigen Posten.

Andreas Pinkwart, der frühere Landesminister in NRW und Ökonom, wird neues Vorstandsmitglied bei der Bertelsmann Stiftung. Die Organisation gab bekannt, dass er ab dem 1. Juli die gemeinnützige Einrichtung zusammen mit Brigitte Mohn, die zur Gründerfamilie gehört und den Vorsitz innehat, sowie Wilhelm-Friedrich Uhr führen wird. Die bisherige Vorständin Daniela Schwarzer verlässt das Gremium nach etwas mehr als drei Jahren.

Pinkwart, der aktuell noch bis Ende Juni eine Professur für Innovations- und Technologiemanagement an der TU Dresden innehat, blickt voller Vorfreude auf die kommende Herausforderung. Laut einer Mitteilung möchte er zukünftig gemeinsam mit der Führung und den Angestellten der Stiftung „Lösungsansätze für die dringend gebotene Modernisierung des Landes entwickeln“.

Polit-Promi in NRW: Pinkwarts Karriere als Minister

Der Ökonom, der in Bonn seinen Doktortitel erwarb, hat sich besonders durch seine politischen Posten in Nordrhein-Westfalen einen Namen gemacht. Als FDP-Mitglied und langjähriger Chef des Landesverbands seiner Partei war er zwischen 2005 und 2010 als Vize-Ministerpräsident und Minister für Wissenschaft tätig.

Andreas Pinkwart

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Im schwarz-gelben Kabinett unter Armin Laschet war Pinkwart Wirtschaftsminister. (Archivfoto)

Anschließend leitete er zwischen 2017 und 2022 das Ressort für Wirtschaft, Digitalisierung und Energie in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland. Nachdem die FDP bei der Wahl in NRW eine Niederlage erlitt, ging er wieder in die Forschung und nahm eine Stelle an der Universität Siegen an.

Bereits in der Zeit zwischen seinen Ministerposten führte er die Leipzig Graduate School of Managemant und betrieb Forschungsarbeit an der Johns Hopkins University in Washington D.C. Eine zusätzliche Tätigkeit kommt ab Herbst auf ihn zu: Neben seiner neuen Position im Vorstand wird er eine Seniorprofessur für strategisches Unternehmertum an der Bonner Universität bekleiden.

Das ist die Bertelsmann Stiftung

Die Bertelsmann Stiftung, die 1977 von Reinhard Mohn ins Leben gerufen wurde und in Gütersloh ansässig ist, zählt zu den bedeutendsten Ideenschmieden in Deutschland. Sie publiziert in regelmäßigen Abständen Auswertungen und Untersuchungen zu Feldern wie Bildung, Demokratie, Nachhaltigkeit sowie Digitalisierung und bezieht häufig aktiv Position zu politischen Geschehnissen.

Dieser Thinktank ist zusammen mit der Familie Mohn der größte Anteilseigner des Bertelsmann-Konzerns. Die finanziellen Mittel der Stiftung hängen somit unmittelbar vom geschäftlichen Gelingen des Konzerns ab. In der jüngeren Vergangenheit belief sich der Betrag auf etwa 70 Millionen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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