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Eskalation an der Grenze!Viele zivile Opfer – Pakistan spricht jetzt von „offenem Krieg“

Konflikt zwischen Afghanistan und Pakistan

Copyright: Sami Jan/dpa

Beide Seiten melden hohe Verluste beim Gegner.

Die Auseinandersetzungen zwischen Pakistan und Afghanistan werden immer heftiger und bringen schreckliches Leid. Wegen zahlreicher toter Zivilisten, zu denen auch Kinder und Frauen zählen, läuten bei den Vereinten Nationen die Alarmglocken. Von einem „offenen Krieg“ ist mittlerweile sogar seitens eines pakistanischen Ministers die Rede.

An der Grenze zwischen Afghanistan und Pakistan wüten seit beinahe einer Woche schwere Auseinandersetzungen. Die UN-Hilfsmission für Afghanistan (Unama) berichtet laut dpa, dass auf afghanischer Seite mindestens 42 Zivilpersonen ihr Leben verloren haben. Im Zeitraum vom 26. Februar bis zum 2. März erlitten zudem 104 weitere Personen Verletzungen.

Die Unama warnt, dass diese Zuspitzung die bereits katastrophale humanitäre Situation weiter verschlimmert. Der Tod der meisten Zivilpersonen ist auf die Bombardierung von Wohngegenden und Luftschläge aus Pakistan zurückzuführen. Etwa 16.400 Familien wurden aus ihren Häusern vertrieben und befinden sich jetzt auf der Flucht.

Konflikt zwischen Afghanistan und Pakistan

Copyright: Sami Jan/dpa

Unter den Opfern seien Frauen und Kinder, heißt es.

Hohe Verluste auf beiden Seiten gemeldet

In der Zwischenzeit beschuldigen sich die Konfliktparteien gegenseitig und berichten von massiven Verlusten auf der gegnerischen Seite. Ein Sprecher des afghanischen Verteidigungsressorts gab bekannt, dass im Zuge eines Gegenangriffs circa 150 pakistanische Militärangehörige ums Leben kamen und über 200 verwundet wurden.

Aus Pakistan heißt es dagegen, Hunderte Kämpfer der Taliban seien getötet worden. Informationsminister Attaullah Tarar verkündete über die Plattform X eine Zahl von 464 Todesfällen und über 665 Verwundeten bei den Taliban. Eine unabhängige Bestätigung dieser Informationen von beiden Konfliktparteien ist nicht möglich.

Pakistanische Luftangriffe als Auslöser

Auslöser für die aktuelle Zuspitzung der Lage waren Luftschläge Pakistans am 22. Februar auf zwei Provinzen in Afghanistan. Pakistan macht die in Kabul herrschenden Taliban schon lange für die Unterstützung von Terrororganisationen verantwortlich, ein Vorwurf, den diese vehement zurückweisen.

Die Lage ist derart angespannt, dass Khawaja Muhammad Asif, Pakistans Verteidigungsminister, von einem „offenen Krieg“ redete. Um zusätzliches Leid für die Zivilbevölkerung abzuwenden, verlangen die Vereinten Nationen eine umgehende Einstellung der Kampfhandlungen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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