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Zoff im EinzelhandelVerdi fordert 7 Prozent mehr Lohn, Arbeitgeber mauern

Warnstreiks im Handel

Copyright: Federico Gambarini/dpa

Beschäftige im Einzelhandel demonstrieren in mehreren deutschen Städten. (Archivbild)

Lohn-Zoff eskaliert: Tausende im Handel streiken.

Der Lohn-Zoff im deutschen Handel eskaliert! Bereits den zweiten Tag in Folge lassen Angestellte ihre Arbeit ruhen, um für mehr Geld zu streiken. Die Gewerkschaft Verdi rechnet mit über 10.000 Teilnehmenden bei Protesten in verschiedenen deutschen Städten. Das sagte Gewerkschaftssekretärin Johanna Kaufmann zur Deutschen Presse-Agentur.

Die größten Aktionen sind laut ihren Angaben in Erfurt, Bochum und Saarbrücken vorgesehen. Streiks wurden aber auch für Berlin und Ingolstadt gemeldet. Damit rückt der Arbeitskampf auch direkt vor unsere Haustür in NRW.

Verdi fordert sieben Prozent mehr Lohn

Bundesweit finden gerade die Verhandlungen für die rund fünf Millionen Beschäftigten im Einzelhandel sowie im Groß- und Außenhandel statt. Die Forderung ist klar: Verdi will eine Lohnerhöhung von sieben Prozent bei einer Vertragsdauer von zwölf Monaten erreichen. In manchen Tarifgebieten gibt es leichte Abweichungen.

Schon am Donnerstag hatte die Gewerkschaft zu Warnstreiks mobilisiert, wobei unter anderem in Kiel demonstriert wurde. Doch was bedeutet das für den Einkauf der Menschen?

Arbeitgeber sehen keine Auswirkungen für Kunden

Der Handelsverband Deutschland gibt sich vorerst gelassen. Die bisherigen Arbeitsniederlegungen hätten keine merklichen Folgen für die Kundinnen und Kunden gehabt. „Auch für heute ist nicht davon auszugehen, dass sich daran etwas ändert“, sagte Tarifgeschäftsführer Steven Haarke zur Deutschen Presse-Agentur.

Die Angebote der Arbeitgeberseite hat Verdi bisher scharf zurückgewiesen. Während die Gewerkschaft sieben Prozent mehr fordert, bieten die Unternehmen deutlich weniger. Im Hamburger Einzelhandel sind es beispielsweise 3,5 Prozent höheres Entgelt, verteilt auf zwei Jahre. Im Groß- und Außenhandel in NRW werden 3,4 Prozent mehr Lohn über den gleichen Zeitraum offeriert. Wann die Gespräche in den einzelnen Tarifgebieten weitergehen, ist noch unklar. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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