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Jetzt auch der Sohn Donald Trump Junior positiv auf Corona getestet

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Donald Trump Junior, Sohn des amtierenden US-Präsidenten, nimmt am 6. November 2020 an einer Pressekonferenz im Hauptquartier der Republikanischen Partei im US-Bundesstaat Georgia teil. Donald Trump Junior hat sich Medienberichten zufolge mit dem Coronavirus infiziert.

Washington – Der Sohn des amtierenden US-Präsidenten, Donald Trump Junior, hat sich Medienberichten zufolge mit dem Coronavirus infiziert. Er habe keine Symptome und habe sich selbst in Quarantäne begeben, erklärte ein Sprecher demnach.

Ein Corona-Test sei bei ihm Anfang der Woche positiv ausgefallen, berichteten die Sender CBS und CNN sowie die „New York Times“ am Freitagabend (Ortszeit) unter Berufung auf den Sprecher.

Der 42-Jährige hatte seinen Vater Donald Trump vor der Abstimmung am 3. November auch aktiv im Wahlkampf unterstützt.

Corona in den USA: Donald Trump Jr. mit Covid-19 infiziert

Er war in der Wahlnacht auch bei einer Party im Weißen Haus gewesen, nach der sich Medienberichten zufolge mehrere Menschen mit dem Coronavirus infiziert hatten, darunter auch Trumps Stabschef Mark Meadows. Auf Fotos war zu sehen gewesen, dass fast kein Gast eine Maske trug.

Der amtierende Präsident selbst musste im Oktober infolge einer Coronavirus-Infektion mehrere Tage im Krankenhaus behandelt werden. Damals hatten sich auch seine Frau Melania und sein jüngster Sohn Barron angesteckt.

US-Präsident Donald Trump hatte sich daraufhin kurz vor der Wiederaufnahme seiner Wahlkampftour im Oktober 2020 für immun gegen das Coronavirus erklärt. „Es sieht so aus, als wäre ich immun für, ich weiß nicht, vielleicht lange Zeit und vielleicht eine kurze Zeit, es könnte für immer sein, niemand weiß es wirklich, aber ich bin immun“, sagte Trump in einem Telefoninterview mit dem Sender Fox News.

Trump erklärte sich nach Corona-Erkrankung für immun

Der entsprechende Tweet des US-Präsidenten wurde von Twitter mit einem Warnhinweis versehen. Er habe gegen die geltenden Regeln zur „Verbreitung irreführender und womöglich gesundheitsschädlicher Informationen zum Thema Covid 19“ verstoßen.

Die USA hätten einen Präsidenten, der immun sei, „der sich nicht in einem Keller verstecken muss wie sein Gegner“, sagte Trump mit Blick auf den designierten Präsidenten Joe Biden und dessen vorsichtigeren Wahlkampf aufgrund der Pandemie.

Bislang ist nicht erwiesen, wie lange eine Covid-19-Erkrankung vor künftigen Infektionen mit dem Coronavirus schützt. In ersten Studien war von einigen Monaten die Rede, neueren Studien zufolge könnte die Immunität länger anhalten.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte im August gewarnt, dass es noch nicht genug Daten über Covid-19 gebe, um sagen zu können, ob Antikörper von einer erneuten Krankheit schützten, wie viele Antikörper nötig dafür seien und wie lange der Schutz anhalte.

Corona: Wie krank war oder ist Donald Trump wirklich?

Der 74-jährige Trump war nach eigenen Angaben am 1. Oktober 2020 positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Weiße Haus teilte jedoch nie mit, wann Trumps regelmäßige Corona-Tests zuletzt negativ ausgefallen waren. Trump erkrankte an Covid-19 und wurde daher ab 2. Oktober drei Tage in einem Militärkrankenhaus behandelt.

Dort gaben ihm Ärzte unter anderem das antivirale Medikament Remdesivir, Entzündungshemmer und einen experimentellen Antikörper-Cocktail. Die aggressive Behandlung ließ vielen Experten zufolge – entgegen der Darstellung des Weißen Hauses – auf eine ernstere Erkrankung schließen.

Trump: Mit Corona Geld verschaffen?

Der Streit um ein weiteres billionenschweres Corona-Konjunkturpaket ging  in die nächste Runde: Die Demokraten im Repräsentantenhaus lehnten einen Kompromissvorschlag der Regierung ab. Das Angebot biete keinen schlüssigen Plan, die Corona-Pandemie unter Kontrolle zu bringen.

Es ziele offenbar darauf ab, Trump vor der Wahl möglichst viel Geld zu verschaffen, über das er nach Gutdünken verfügen könne, kritisierte die Vorsitzende der Parlamentskammer, Nancy Pelosi.

Der Vorschlag der Regierung soll US-Medienberichten zufolge ein Volumen von 1,8 Billionen US-Dollar (1,5 Billionen Euro) haben. Die Demokraten hatten zuletzt ein Paket in Höhe von mehr als 2 Billionen Dollar vorgelegt.

Trumps Republikaner wollen Arbeitgebern zudem weitgehend Immunität für mögliche Corona-Klagen einräumen, was die Demokraten vehement ablehnen. Der Kongress hat seit März bereits Konjunkturpakete in Höhe von rund drei Billionen Dollar auf den Weg gebracht, was gut zehn Prozent der Wirtschaftsleistung entspricht. (dpa)

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