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Die große Geld-AngstStudie zeigt: Deutsche fürchten um ihren Lebensstandard

Verbraucherstimmung im Sinkflug

Copyright: Soeren Stache/dpa

Die Stimmung der deutschen Verbraucher wird wegen des Krieges im Iran und seiner Folgen immer schlechter (Symbolbild).

Sorge ums Geld: Die Konsumlaune der Deutschen ist im Keller.

Die Furcht vor globalen Krisen und die Sorge ums Portemonnaie nehmen zu. Die Konsumlaune der Deutschen ist am Boden, das belegen frische Daten. Viele befürchten, ihr gewohntes Leben nicht mehr finanzieren zu können.

Infolge des Konflikts im Iran und dessen Auswirkungen auf die Finanzen der Bürger lässt die Shopping-Begeisterung in Deutschland stetig nach, wie die dpa meldet. Die Verbraucherstimmung ist laut einer aktuellen Untersuchung der Institute NIM und GfK kürzlich wieder gefallen. Eine düstere Prognose für die Geldbörsen vieler Bürger.

Besonders hart: Die Erwartungen an das Einkommen sind förmlich kollabiert und haben den tiefsten Stand seit Februar 2023 erreicht. Auch die Neigung, für umfangreichere Einkäufe Geld in die Hand zu nehmen, sank zum dritten Mal nacheinander und landete auf dem niedrigsten Niveau seit zwei Jahren.

Inflationsangst lässt Einkommenserwartungen einbrechen

„Die Einkommenserwartungen sind eng mit der von den Verbrauchern erwarteten Inflation verknüpft“, steht in der Auswertung der Nürnberger Konsum-Spezialisten. Die erhöhten Preise schlagen voll zu.

„Die Einkommenserwartungen brechen infolge der gestiegenen Inflation regelrecht ein. Und vor diesem Hintergrund erachten die Menschen auch den Zeitpunkt für größere Anschaffungen derzeit als weniger günstig“, äußerte sich der Konsum-Fachmann Rolf Bürkl vom Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM). Die Besorgnis wächst, dass der zarte Aufschwung der deutschen Konjunktur einen Rückschlag erleiden könnte.

Umfrage aus Köln: 42 Prozent wollen Ausgaben reduzieren

Wie groß die Verunsicherung ist, dass der Alltag noch kostspieliger werden könnte, belegt auch eine Erhebung des Handelsforschungsinstituts IFH Köln. Das Resultat ist ein Alarmsignal: Zwei Drittel der Teilnehmenden sagen, die Teuerung mache ihnen Angst.

Der Schock-Moment der Erhebung: 54 Prozent haben Bammel, wegen der kletternden Preise ihren Lebensstandard bald nicht mehr sichern zu können. Entsprechend groß ist der Drang zum Sparen. 42 Prozent der Interviewten haben vor, ihre Ausgaben zu senken. Fast ein Viertel hat das laut eigener Aussage sogar schon umgesetzt.

So verändert sich der Einkauf im Supermarkt

IFH-Fachmann Ralf Deckers stellt merkliche Konsequenzen beim Kauf von Lebensmitteln fest. „Die anhaltenden Preissteigerungen prägen das Konsumverhalten weiterhin stark: Preisvergleiche, Angebotskäufe und der Verzicht auf teure Marken dominieren.“

Für die monatliche Untersuchung zur Konsumstimmung werden im Namen der EU-Kommission jeweils 2.000 Personen interviewt. Für die April-Erhebung war der Befragungszeitraum zwischen dem 2. und 13. April. Das Kölner Institut befragte für seine Umfrage im März online circa 500 Personen ab 18 Jahren repräsentativ. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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