CoronaNeuer Omikron-Impfstoff – Lauterbach mit klaren Worten: „Schutz vor dem Tod“

Karl Lauterbach (SPD), Bundesminister für Gesundheit, kommt zur Klausur des Bundeskabinetts in Schloss Meseberg.

Gesundheitsminister Karl Lauterbach, der auf dem Foto vom 30. August 2022 zu sehen ist, spricht von Gründen, die für eine Impfung mit dem angepassten Corona-Impfstoff sprechen.

Besserer Schutz vor Corona mit dem neuen Impfstoff? Gesundheitsminister Karl Lauterbach nennt Gründe, die für eine Impfung sprechen. 

Ein neuer Impfstoff wird erwartet und der Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (59) hat auf zusätzliche Gründe für die Corona-Impfungen mit den erwarteten, angepassten Vakzinen hingewiesen.

SPD-Politiker Lauterbach sagte am Donnerstag (1. September) im ARD-„Morgenmagazin“: „Es gibt den Schutz vor schwerer Krankheit und vor Tod, das ist das Wichtigste.“

Corona: Angepasster Impfstoff sorgt für zusätzlichen Schutz

So deckten die angepassten Präparate auch neue Omikron-Varianten von Corona ab. „Aber wir gehen jetzt auch wieder davon aus, dass Schutz vor Ansteckung zumindest für eine bestimmte Zeit gegeben ist.“

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Lauterbach kündigte eine Informationskampagne an. Auf die Frage nach einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) sagte der Minister, er sei mit dem Gremium im Gespräch.

Er höre, dass die Stiko eine Woche nach der erwarteten Zulassung der Präparate auch Empfehlungen aussprechen dürfte. Die Europäische Arzneimittelagentur EMA wollte sich am Donnerstag (1. September) zu einer Zulassung der fortentwickelten Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna äußern, die an die Omikron-Sublinie BA.1 angepasst sind.

Die Bundesregierung erwartet vorbehaltlich der EU-weiten Zulassung in den beiden Wochen ab 5. September rund 14 Millionen Dosen der zwei Präparate.

Arztpraxen können den neuen Impfstoff nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung bis diesen Dienstag anfordern. Erste Dosen könnten voraussichtlich noch am Donnerstag oder Freitag kommen. Die reguläre Belieferung soll dann am 12. September erfolgen. (dpa)