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Corona-Pandemie Lauterbach stoppt Nackt-Werbespots – „könnten sich getriggert fühlen“

Karl Lauterbach (SPD), Bundesminister für Gesundheit, äußert sich bei einer Pressekonferenz zum Treffen der Gesundheitsminister der G7-Staaten im Roten Rathaus.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach beim Treffen der G7 Gesundheitsminister am 20. Mai 2022. Sein Ministerium soll eine Werbekampagne für die Corona-Impfung gestoppt haben.

Das Bundesgesundheitsministerium soll humorvolle Werbespots für die Corona-Impfung produziert haben lassen, bei denen nackte Personen gezeigt werden. Nun hat das Ministerium wohl einen Rückzieher gemacht.

Das Bundesgesundheitsministerium um Gesundheitsminister Karl Lauterbach (59) hat mehrere Werbespots für die Corona-Impfung produzieren lassen, die nun jedoch nicht mehr erscheinen sollen – aus einem ganz bestimmten Grund.

Im Februar 2022 wurden in Berlin eine ganze Serie von kurzen Werbespots abgedreht, in denen ein Teil der Darsteller nackt war, berichtet der „Business Insider“. In jeder Einzelszene, die hinterher zu einem Kurzfilm zusammengefügt werden sollen, gebe es gut gekleidete und unbekleidete Schauspielerinnen und Schauspieler.

Corona: Gesundheitsministerium hält Nackt-Werbespots zurück

Die nackten Darstellerinnen und Darsteller seien ohne schützende Garderobe Wind und Wetter ausgesetzt und stellen anscheinend die Ungeimpften dar. Es soll eine humorvolle Werbekampagne sein, welche die Schutzlosigkeit der Ungeimpften deutlich machen sollte.

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Doch daraus wird wohl nichts: Eigentlich sollten die Werbespots im Juni und Juli dieses Jahres im Fernsehen ausgestrahlt werden. Das Bundesgesundheitsministerium um Karl Lauterbach soll sich jedoch dazu entschieden haben, die Impfwerbespots vorerst zurückzustellen.

Wegen Geflüchteten aus der Ukraine: Werbespots werden nicht ausgestrahlt

Auf Rückfragen zu dem Werbedreh mauert das Ministerium. Offiziell heißt es: „Die Neuauflage der Impfkampagne befindet sich derzeit in der strategischen Planung.“ Man könne zu konkreten Inhalten leider noch keine Angaben machen.

Ein Ministeriumssprecher habe die Frage nach den Kosten für den Filmdreh und die Konzeption – denn die Schauspieler, Kameraleute, Tontechniker und der Regisseur wurden ja für ihre Arbeit bereits bezahlt – nicht beantworten wollen.

Laut dem Bericht gebe es jedoch eine konkrete Begründung: Der Grund für die Rücknahme ist wohl die Rücksicht auf ukrainische Flüchtlinge. Denn: Die Filme, die vor dem Ausbruch des Ukraine-Krieges gedreht wurden, könnten die Geflüchteten aus dem Land belasten. Sie könnten sich „von den Filmsequenzen getriggert fühlen“, heißt es.

Corona: In Nordrhein-Westfalen droht Impfstoff-Verfall

Die ausbleibende Impfkampagne ist jedoch nicht das einzige Problem in der Corona-Pandemie.

Im Zentrallager des Landes Nordrhein-Westfalen für Corona-Impfstoff droht der Verfall von bis zu knapp 178.000 Dosen in den kommenden beiden Monaten. Die Kreise und kreisfreien Städten seien bereits aufgefordert worden, Impfstoff für die kommunalen Impfangebote vorerst vom Land zu beziehen, statt neue Dosen beim Bund zu bestellen, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums auf Anfrage.

Außerdem wolle das Land erneut auf den Bund zugehen, um Möglichkeiten für eine weitere Impfstoff-Rücknahme auszuloten. Zuletzt seien im April 134.700 Dosen des Impfstoffes der Firma Moderna aus dem Zentrallager an den Bund zurückgegeben worden. (dpa/mn)

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