Ukraine-Krieg Angst vor tödlicher Krankheit – jetzt äußert sich die WHO

In der Ukraine steigt die Angst vor einem Ausbruch der lebensgefährlichen Krankheit Cholera. Jetzt äußerte sich die WHO.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht ein hohes Risiko für einen Cholera-Ausbruch in der von russischen Angreifern schwer zerstörten ukrainischen Stadt Mariupol.

„Die WHO hat aber bislang keine Meldung von Verdachtsfällen oder bestätigten Fällen erhalten“, sagte eine Sprecherin am Samstag (11. Juni 2022) in Genf. Die WHO sei selbst nicht in Mariupol, aber in engem Kontakt mit Partnern und Partnerinnen vor Ort.

Cholera-Ausbruch in der Ukraine? WHO stellt vorsorglich Medikamente bereit

Cholera ist eine lebensgefährliche Durchfallerkrankung, die meist durch das Trinken von etwa durch Fäkalien verschmutztem Wasser übertragen wird.

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Das britische Verteidigungsministerium und der vom russischen Militär aus Mariupol vertriebene Bürgermeister Wadym Boitschenko hatten bereits von einzelnen Cholerafällen in der Stadt der Ukraine gesprochen.

Russland kontrolliert die Hafenstadt nach wochenlanger Belagerung und heftigem Beschuss. Ukrainische Behörden berichten von zahlreichen ungeborgenen Leichen in der Stadt. Sie schätzten die Zahl der dort getöteten Zivilisten und Zivilistinnen noch vor der russischen Eroberung auf bis zu 20.000.

Die WHO habe vorsorglich Tests und Medikamente bereitgestellt, um auf einen möglichen Ausbruch schnell zu reagieren, sagte die Sprecherin. Ebenso helfe sie Behörden in der Ukraine, den Einsatz von Cholera-Impfstoffen sowie Aufklärungsmaterial für die Bevölkerung vorzubereiten. (dpa/gr)

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