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Chip-Riese sahnt richtig abApple-Zulieferer TSMC macht trotz Krisen Milliarden-Profite

TSMC

Copyright: David Chang/EPA/dpa

Taiwans Chipriese TSMC hat zum Jahresstart einen deutlichen Gewinn verbucht. (Symbolbild)

KI-Hype sorgt für Geldregen: Chip-Gigant meldet Rekord-Zahlen

Der Boom bei Künstlicher Intelligenz füllt die Kassen eines Technologie-Riesen. Ungeachtet der weltweiten Krisen hat der Halbleiter-Produzent Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) im ersten Jahresviertel einen gewaltigen Profit erzielt. Die Bauteile von TSMC sind in zahlreichen Geräten verbaut, die wir täglich verwenden, beispielsweise von Apple und Nvidia.

Laut einer Meldung der dpa wuchs der Profit in den ersten drei Monaten um beeindruckende 58 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In konkreten Zahlen bedeutet das einen Reingewinn von 572,5 Milliarden Taiwan-Dollar (etwa 15,4 Mrd. Euro). Die Einnahmen legten um 35,1 Prozent auf 1,13 Billionen Taiwan-Dollar zu. Das beweist: Der Bedarf an hochmodernen Halbleitern ist weiterhin enorm.

Sorge wegen Konflikt im Nahen Osten

Es gibt jedoch einen Unsicherheitsfaktor: Aufgrund der angespannten Lage im Nahen Osten nach den Angriffen des Iran könnten die Kosten für spezielle Chemikalien und Gase anziehen, äußerte Finanzchef Wendell Huang. Dies könnte die Profitabilität beeinträchtigen, wenngleich es laut Huang „noch zu früh ist, die Auswirkungen zu quantifizieren“.

TSMC reagiert darauf mit einer neuen Strategie und will seine Lieferantenbasis diversifizieren. So soll bei Spezialchemikalien wie Helium und Wasserstoff eine Abhängigkeit von einzelnen Anbietern vermieden werden. Der Halbleiter-Riese arbeitet mit seinen Partnern zusammen, um die Lieferketten resilienter zu gestalten. „Daher erwarten wir keine kurzfristigen Auswirkungen auf unseren Betrieb hinsichtlich der Materialversorgung“, machte Huang deutlich.

Gute Aussichten für zweites Quartal

Der Ausblick in die Zukunft bleibt positiv. Für das derzeitige zweite Jahresviertel rechnet TSMC mit Einnahmen zwischen 39,0 und 40,2 Milliarden US-Dollar (ungefähr 33,1 bis 34,1 Mrd Euro).

Firmenchef C.C. Wei verkündete überdies, die Investitionen zu steigern, um die Produktionsmengen für den KI-getriebenen Bedarf weiter zu vergrößern. Der Schwerpunkt wird dabei auf zukunftsweisende Technologien gelegt, um die Innovationen der Abnehmer zu fördern. Der KI-Hype sorgt demnach weiterhin für volle Auftragsbücher, wenngleich die globale politische Situation ein Risikofaktor bleibt (red).

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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