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Kriegs-Simulation in DeutschlandPistorius übt mit Bundeswehr für den schlimmsten Fall

Übung «Medic Quadriga» der Bundeswehr

Copyright: Kay Nietfeld/dpa

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD)

Verletzte Soldaten, Blut, Notversorgung – Szenen, die erschüttern. Zum Glück ist es nur eine Simulation. Aber eine, die es in sich hat: die umfangreichste seit langer Zeit. Damit will der Verteidigungsminister die Nation für eine ernste Bedrohung wappnen.

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) verfolgt einen klaren Plan, um im Kriegsfall die Behandlung von vielen verletzten Militärangehörigen zu gewährleisten. Er intensiviert dafür die Kooperation mit nicht-militärischen Partnern, darunter Rettungsdienste und Kliniken, erheblich.

„Nur gemeinsam sind wir durchhaltefähig und krisenfest“, betonte der SPD-Minister während des Manövers „Medic Quadriga 2026“ in Berlin. Diese gewaltige Aufgabe sei nur im Verbund von Streitkräften und zivilen Einrichtungen zu meistern.

Größtes Manöver für Bundeswehr-Sanitäter seit vielen Jahren

Laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist dies das umfangreichste Training für den Sanitätsdienst der Bundeswehr seit vielen Jahren. An der Aktion nehmen insgesamt 1250 Personen teil, davon 1000 Angehörige der Streitkräfte sowie circa 250 Fachleute aus dem zivilen Bereich.

Ein beängstigend realistisches Szenario wird mit dem Manöver durchgespielt: die Evakuierung von Verletzten aus Litauen. Es wird angenommen, dass diese bei möglichen Gefechten an der Ostgrenze der NATO verwundet und zur Behandlung nach Deutschland transportiert werden müssten.

Bei der Vorbereitung wurde kein Detail ausgelassen. Etwa 200 Personen spielen die Rolle der Verwundeten. Um alles so echt wie möglich zu machen, wurden sie mit nachgebildeten Kriegsverletzungen geschminkt, die erschreckend authentisch wirken. Ein Bild, das selbst erfahrenen Einsatzkräften an die Nieren geht. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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