Brigitte Macron über Bosheit und Dummheit als First Lady
„Die Bosheit der Welt“Brigitte Macron rechnet mit First-Lady-Dasein ab

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Brigitte Macron und Emmanuel Macron bei einem offiziellen Anlass. (Archivbild)
Eine düstere Bilanz ihrer Zeit als Frankreichs First Lady zieht Brigitte Macron. Sie spricht über Anfeindungen und Momente voller Schwermut.
Ihre Erlebnisse als Frankreichs First Lady empfindet Brigitte Macron als ernüchternd. Gegenüber der französischen Publikation „La Tribune Dimanche“ erklärte die 73-Jährige, dass ihre öffentliche Rolle sie „manchmal trauriger als je zuvor“ mache. Sie habe das Gefühl, der „Dunkelheit der Welt, der Dummheit, der Bosheit“ ausgesetzt zu sein.
Für sie hat das Dasein im Rampenlicht eine tiefgreifende Wandlung bedeutet. Die ehemalige Pädagogin gibt zu: „Manchmal fällt es mir schwer, den blauen Himmel zu sehen. Ich habe Momente des Pessimismus, die ich vorher nicht hatte.“
Während der Präsidentschaft von Emmanuel Macron wurde seine Gattin im Internet zur Zielscheibe heftiger Angriffe und abstruser Verschwörungstheorien. Deswegen war sie gezwungen, sich wiederholt in ausgedehnten juristischen Auseinandersetzungen zu verteidigen. Ihr vorheriges Dasein beschreibt sie als „normal“, mit Angehörigen, Beruf und den gewöhnlichen Höhen und Tiefen. Im Vergleich dazu seien die vergangenen zehn Jahre im öffentlichen Leben extrem schnelllebig und turbulent gewesen.
Zehn Individuen wurden zu Jahresbeginn wegen Cyber-Mobbings gegen Macron schuldig gesprochen. Man konnte ihnen beweisen, dass sie falsche Behauptungen über ihr Geschlecht und ihre sexuelle Orientierung sowie „böswillige Bemerkungen“ über die 24 Jahre Altersdifferenz zu ihrem 48 Jahre alten Ehemann in die Welt gesetzt hatten.
Eine besonders bizarre Verschwörungstheorie wurde 2024 von Candace Owens verbreitet. Laut dieser sei Macron als Mann mit dem Namen ihres Bruders, Jean-Michel Trogneux, geboren worden und habe später eine geschlechtsangleichende Operation gehabt.
Daraufhin leiteten die Macrons im Juli des vergangenen Jahres rechtliche Schritte gegen Owens ein. In der 22-Punkte-Anklage wird ihr eine „Kampagne der globalen Demütigung“ zur Last gelegt, die ihre Existenz „in Futter für profitorientierte Lügen“ verwandelt habe.
Ihre Position setzt Brigitte Macron trotz allem für wohltätige Zwecke ein. Sie engagiert sich für Personen mit Behinderung, tritt für den Kinderschutz ein und kämpft aktiv gegen Schikane an Schulen.
Allerdings gab es ebenfalls kontroverse Ereignisse. Im vergangenen Jahr machte ein Video die Runde, das den Anschein erzeugte, sie hätte ihrem Ehemann während einer Dienstreise nach Vietnam eine Ohrfeige verpasst. Aufnahmen zeigten, wie sie sein Gesicht bei der Ankunft des Flugzeugs in Hanoi berührte. Emmanuel Macron spielte die Begebenheit herunter und sprach von „Zankereien oder vielmehr Scherzen mit meiner Frau“. (red)
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