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Tausende Jobs wegBosch macht Milliardenverlust und setzt jetzt auf Roboter

Bosch-Forschungscampus

Copyright: Marijan Murat/dpa

Bosch setzt künftig stärker auf einen rasant wachsenden Zukunftsmarkt: die Automatisierung und humanoide Robotik. (Archivbild)

Bosch in der Krise: Tausende Jobs weg, Roboter als Retter?

Ein echter Hammer für den deutschen Technik-Giganten Bosch: Das Unternehmen steckt in einer tiefen Krise. Die Bilanz für 2025 zeigt einen Verlust nach Steuern von 363 Millionen Euro – das erste Mal rote Zahlen seit 2009. Das kam, nachdem sich der Gewinn im Vorjahr schon halbiert hatte. Der Umsatz wuchs 2025 nur minimal auf 91 Milliarden Euro.

Woher kommt dieser Absturz? Die Ursachen sind ein Mix aus mehreren Problemen. Die Weltwirtschaft schwächelt, neue Zölle aus den USA belasten und besonders die knallharte Konkurrenz aus China setzt dem Konzern zu. Bosch gibt sogar offen zu, in vielen Sparten nicht mehr mithalten zu können. Gleichzeitig bringen Zukunftsfelder wie E-Autos noch nicht genug Geld ein.

Tausende Stellen vor dem Aus: Bosch plant radikalen Kahlschlag

Um wieder konkurrenzfähig zu werden, greift die Führungsetage zu einer drastischen Maßnahme: ein massiver Stellenabbau ist geplant. Allein in der Zuliefersparte könnten in den nächsten Jahren etwa 22.000 Arbeitsplätze wegfallen. Zusätzliche Einschnitte drohen bei der Tochter BSH (Hausgeräte) und im Bereich Elektrowerkzeuge. Die enormen Kosten für diesen Umbau haben das Ergebnis 2025 mit Rückstellungen von rund 2,7 Milliarden Euro schwer belastet.

Die Axt wurde bereits angesetzt: Schon bis Ende 2025 sank die Zahl der Beschäftigten in Deutschland um mehr als fünf Prozent auf 122.968 Personen. Eine bittere Nachricht für die Belegschaft des Traditionsunternehmens.

Die überraschende Wende: Kommen jetzt die Roboter-Retter?

Doch mitten in dieser düsteren Lage gibt es einen Lichtblick, der wie aus einem Science-Fiction-Streifen klingt. «Bosch bewegt die Zukunft – auf Rädern und mit Armen», verkündete Digitalchefin Tanja Rückert beim Branchentreff „Bosch Connected World“ in Berlin. Der Konzern will voll auf den Zukunftsmarkt der humanoiden Robotik setzen.

Die Aufgabenverteilung ist dabei ganz klar definiert: Bosch wird die Roboter nicht selbst bauen. Stattdessen positioniert sich der Konzern als Partner, der das „Gehirn und Nervensystem“ für die Maschinen liefert. Eine zentrale Funktion haben dabei spezielle Mikro-Sensoren (MEMS), bei denen Bosch schon heute die Nase vorn hat. Diese verleihen den Robotern eine Art Tastsinn, damit sie etwa ein filigranes Glas von einem robusten Objekt unterscheiden können.

Milliarden-Hoffnung als Ausweg aus der Krise?

Konzernchef Stefan Hartung wittert hier ein gewaltiges Geschäftspotenzial. Er stellte in Aussicht, diesen Bereich zu einem „Geschäft in Milliardenhöhe“ zu machen. Der Markt verspricht viel: Experten schätzen, dass das Volumen allein für MEMS-Sensoren bis zum Jahr 2030 auf mehr als 19,2 Milliarden US-Dollar steigen wird.

Um in diesem Feld Gas zu geben, hat Bosch eine neue Tochterfirma, die Robert Bosch Robotics GmbH, ins Leben gerufen. Zudem werden die Asien-Aktivitäten im neuen Bosch Robotics Center China (BROC) gebündelt. Kooperationen mit jungen Firmen wie dem deutschen Start-up Neura Robotics sollen die Entwicklung von lernfähigen Robotern beschleunigen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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