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Ein Jahr nach der Flutkatastrophe Laschet spricht über fatalen Lacher: „Ich bin ein anderer Mensch“

Armin Laschet lacht während einer Rede von Bundespräsident Steinmeier am 17. Juli 2021 in Erftstadt.

Armin Laschet lacht während einer Rede von Bundespräsident Steinmeier am 17. Juli 2021 in Erftstadt.

Ein Jahr nach der desaströsen Flutkatastrophe in Deutschland hat sich Armin Laschet über seinen folgenschweren Lacher geäußert, der während einer Rede von Bundespräsident Steinmeier für massive Aufregung sorgte.

Selten hat ein Lacher ganz Deutschland so sehr erzürnt: Nachdem eine katastrophale Jahrhundertflut in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz für Chaos sorgte und zahlreiche Todesopfer forderte, scherzte CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet (61) während einer Trauerrede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (66) gut gelaunt im Hintergrund.

Es waren Bilder mit Folgen: Die Umfragewerte der CDU brachen ein, Bundeskanzler wurde SPD-Politiker Olaf Scholz (64), nicht Armin Laschet. Gegenüber „RTL“ verrät der ehemalige Ministerpräsident (Juni 2017 bis Oktober 2021), was er gut ein Jahr später über seinen fatalen Lacher denkt und blickt auf die unglückliche Situation zurück.

Laschet über Flut-Lacher: „Ein Bild, das ich bis heute bereue“

„Dieses wenige Sekunden lange Bild ist eines, das ich bis heute bereue und das mir Leid tut, das ich aber nicht mehr aus der Welt schaffen kann“, sagt Armin Laschet und fügt an: „Ich bin jedenfalls ein anderer Mensch als das Lachbild nahegelegt hat.“

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Mitten im Flutgebiet von NRW in Erftstadt bekundete Steinmeier tausenden Menschen sein Beileid, nachdem diese ihr Hab und Gut verloren hatten. Laschet war dahinter zu sehen, wie er fröhlich mit Kollegen und Kolleginnen scherzte. Was hatte ihn damals so amüsiert?

Sehen Sie hier den fatalen Lacher von Armin Laschet auf Twitter:

Das will der 61-Jährige nicht genau verraten: „Es war einfach eine völlig überflüssige Bemerkung“, hält er fest und ergänzt: „Für mich ist dieser Fall erledigt.“

Laschet bedauert, dass sein Lacher damals das Leid vieler Menschen überstrahlt habe. „Das Ereignis war ein viel, viel Gravierenderes als diese paar Sekunden“, sagt er. „Ich war Tag und Nacht unterwegs. Ich habe Schicksale erlebt, habe mit Menschen geweint, aber auch gelacht.“

Laschet fordert: „Müssen den Klimawandel bekämpfen“

Heute müssten die Städte besser auf solche Katastrophen vorbereitet sein, meint Laschet. „Wir müssen den Klimawandel bekämpfen, aber wir müssen auch unsere Städte herrichten, dass sie solche Katastrophen besser auffangen können“, fordert er.

Bei der Flutkatastrophe waren im Juli 2021 186 Menschen in Deutschland ums Leben gekommen, allein im Landkreis Ahrweiler starben 133 Menschen. Tausende Gebäude wurden beschädigt, Hunderte Wohnhäuser zerstört.

Zahlreiche Spitzenpolitiker und -politikerinnen besuchten die Katastrophengebiete. Neben Laschet und Steinmeier waren unter anderem auch der damalige Vizekanzler Scholz sowie Bundeskanzlerin Angela Merkel vor Ort. (gr)

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