Milei sperrt Reporter aus und beleidigt sie wüst.
Mileis Angriff auf PressePräsident sperrt Journalisten aus Regierungssitz aus

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Die Regierung des argentinischen Präsidenten Javier Milei hat akkreditierten Journalisten den Zugang zum Regierungssitz Casa Rosada untersagt. (Archivbild)
Presse-Beben in Argentinien: Milei sperrt Reporter aus – und beleidigt sie wüst
In Argentinien ist die Tür zum Regierungspalast für die Presse zu. Die Administration von Präsident Javier Milei verbietet akkreditierten Medienvertretern den Zutritt zur Casa Rosada. Laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) handelt es sich bei dem Entzug der biometrischen Zugangsdaten um eine reine Vorsichtsmaßnahme.
Als Hintergrund für diesen drastischen Schritt nannte Kommunikationsstaatssekretär Javier Lanari auf dem Onlinedienst X eine Anzeige, die sich um illegale Spionage dreht. Er erklärte: „Der einzige Zweck ist es, die nationale Sicherheit zu gewährleisten.“
Historischer Tabubruch: Nicht mal Diktatoren gingen so weit
Diese Zugangssperre ist ein beispielloser Vorgang. Die Zeitung „La Nación“ erinnert daran, dass der Pressebereich in der Casa Rosada sogar während vergangener Militärdiktaturen zugänglich war. Von dem aktuellen Bann sind nun etwa 60 Medienschaffende betroffen, die bis auf Weiteres ihren Arbeitsplatz im Regierungspalast verlieren.
Ins Rollen gebracht wurde die Sache durch eine Strafanzeige. Die Sicherheitsbehörde des Präsidenten reichte sie gegen zwei Reporter des argentinischen Senders TN ein, nachdem diese in einer Sendung Videomaterial aus dem Regierungspalast gezeigt hatten. Laut offizieller Darstellung waren darauf sensible Sicherheitszonen zu erkennen.
Mileis Wut-Attacke auf X: „widerwärtigen Abschaum“
Präsident Milei persönlich heizte die angespannte Lage am Mittwoch weiter an, als er die beiden Journalisten auf X heftig attackierte. Seine Wortwahl sorgt für Fassungslosigkeit, denn er nannte sie „widerwärtigen Abschaum“.
Die Administration führt außerdem generelle Untersuchungen wegen möglicher Einmischung aus dem Ausland ins Feld. Eine angebliche Desinformations-Aktion aus Russland soll ebenfalls Teil davon sein. Berichten aus den Medien zufolge hat ein Netzwerk versucht, die politische Stimmung aufzuheizen und die Meinung der Bevölkerung zu manipulieren.
Schon im Vorfeld hatte Milei die Angelegenheit als gravierenden Spionage-Akt bewertet und harte Maßnahmen in Aussicht gestellt. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
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