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Keine neue KI für unsApple startet Siri-Update wegen Streit mit der EU nicht

Apple-Konferenz

Copyright: Noah Berger/FR34727 AP/AP/dpa

Bei der WWDC gibt Apple traditionell einen Ausblick auf kommende Software und Dienste.

Zoff mit der EU: Neue Apple-KI kommt nicht nach Europa

Riesen-Aufregung für Millionen Apple-Nutzer in Europa! Der Tech-Gigant aus den USA legt sich mit der EU-Kommission an und wirft ihr vor, die Datensicherheit zu gefährden. Die drastische Folge: Die mit Spannung erwartete, neue KI-Version von Siri kommt nicht auf iPhones und iPads in der EU. Nur Besitzer von Mac-Computern und der Vision Pro-Brille dürfen sich freuen, denn hier gilt Apple nicht als übermächtiger „Gatekeeper“.

Marketing-Chef Greg Jozwiak schilderte, dass Apple der Kommission die Gefahren eines „wirklich uneingeschränkten“ Zugriffs durch fremde Assistenten auf das komplette Betriebssystem und sämtliche Daten dargelegt habe. «Aber sie haben unsere Bedenken komplett zurückgewiesen.» Der Konzern habe laut eigenen Angaben schon letztes Jahr eine technische Lösung vorgeschlagen. Diese hätte die Zugangsregeln erfüllt und gleichzeitig die Privatsphäre geschützt. Doch die Kommission soll den Vorschlag ohne Prüfung verworfen haben.

Hintergrund ist das EU-Gesetz über digitale Märkte (DMA). Es zwingt als Gatekeeper klassifizierte Firmen dazu, Wettbewerbern denselben Zugriff auf ihre Systeme zu gewähren wie den eigenen Angeboten. Apple hält dagegen: Die neue KI-Siri sei so konzipiert, dass selbst der Hersteller keinen Zugriff auf Nutzerinformationen erhält. Der Plan von Apple für Drittanbieter sah vor, dass deren KI-Systeme zwar Nutzeranfragen bearbeiten, aber keine Informationen speichern dürften. Dieses Angebot liege nach wie vor vor.

Das kann die neue Super-Siri, die du nicht kriegst

Am Montag präsentierte Apple die neue, intelligente Siri auf seiner Entwicklermesse WWDC. Was sie anders machen soll als andere KI-Dienste: Sie ist extrem tief in den Alltag der User integriert.

Apple gibt ein Beispiel, was die neue Siri können soll. Man könne fragen: «Wie hieß der Podcast, den mir meine Schwester neulich empfohlen hat?» Um die Antwort zu finden, muss die KI die passende E-Mail oder SMS finden, den Gesprächsverlauf korrekt interpretieren und natürlich wissen, welcher Kontakt die Schwester ist. Der große Pluspunkt, wenn alles aus einem Guss kommt: Anschließend kann Siri den Podcast auch sofort starten.

Apple unter Druck: Große Versprechen, große Zweifel

«Wenn das alles funktioniert, ist es die KI, die die Leute wollen», meint der Branchenkenner Avi Greengart von der Analysefirma Techsponential. Doch die Skepsis hat einen Grund: Schon vor zwei Jahren hatte Apple auf der WWDC eine Siri mit vergleichbaren Talenten angekündigt. Ein Jahr später musste das Unternehmen aber zugeben, dass die Technik nicht zuverlässig genug war. In der Folge wurde die technologische Grundlage erneuert – dabei kommen auch KI-Modelle vom Konkurrenten Google zum Einsatz. Apple versichert jedoch, dass der Suchmaschinen-Gigant dadurch keinen Zugriff auf User-Daten erhält.

Für den Analysten Francisco Jeronimo vom Marktforschungsunternehmen IDC ist die neue KI-Siri eine strategische Neuausrichtung für Apple. Sie könnte die zukünftige Art sein, wie Menschen mit iPhones und kommenden Geräteklassen der Firma umgehen. Gleichzeitig steht Apple jetzt unter massivem Druck, die hohen Erwartungen zu erfüllen. Die Kundschaft wird Siri daran messen, ob sie verstanden wird und ob die Personalisierung hilfreich und nicht übergriffig wirkt.

Nach 15 Jahren: Siri bekommt endlich eine eigene App

Zum ersten Mal seit ihrem Debüt als Sprachassistentin vor etwa 15 Jahren erhält Siri eine eigene App auf dem iPhone. In einer vorab aufgenommenen Vorführung demonstrierte Apple-Manager Mike Rockwell, wie die erneuerte Siri das Datum des kommenden Konzerts einer Künstlerin in der Umgebung findet, Infos zum Kartenverkauf sucht, einen Reminder erstellt und anschließend auf Befehl einen ihrer aktuellen Titel wiedergibt.

Anfangs wird die neue KI-Siri ausschließlich auf Englisch verfügbar sein. Software-Chef Craig Federighi versprach, dass weitere Sprachen «schnell» nachgereicht werden. Erst einmal startet eine Beta-Version der neuen Technologie für Entwickler. Die allgemeine Veröffentlichung der neuen Programme und Features erfolgt wie üblich im Herbst.

Trotz KI-Rückstand: iPhone-Verkäufe explodieren

Während Apple mit den Schwierigkeiten bei Siri rang, lieferten sich Google, der Macher des Konkurrenz-Systems Android, und der große iPhone-Widersacher Samsung eine Schlacht mit Ankündigungen neuer KI-Funktionen. Im Vergleich dazu schien Apple hinterherzuhinken – doch den Käufern war das anscheinend gleichgültig. Die Absatzzahlen von Apple-Produkten kletterten weiter, und laut Marktforscher-Analysen stieß das iPhone Samsung nach langer Zeit von der Spitze des Smartphone-Marktes. Federighi konnte sich einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen, gegen Firmen, die in einem Rennen «KI im Namen von KI» nachjagten und die Nutzerinteressen ignorierten. (dpa/red)

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Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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