Zwei AfD-Politiker aus NRW haben in Düsseldorf gefochten. Den Ausgang verriet Büschges nicht und sprach von einer Privatsache.
„Aus einer Bierlaune“AfD-Politiker aus Köln liefert sich ungewöhnliches Duell

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Der Kölner AfD-Funktionär Matthias Büschges betritt ein Verbindungshaus, in dem die Mensur stattfinden sollte.
Zwei AfD-Politiker aus Nordrhein-Westfalen haben sich in Düsseldorf ein Fechtduell geliefert, wie ein Beteiligter berichtet. Einer von ihnen stammt aus Köln: der AfD-Ratsherr Matthias Büschges.
„Wir haben miteinander gefochten“, sagte Büschges der Deutschen Presse-Agentur. Wie zuvor angekündigt, sei er mit dem Düsseldorfer AfD-Politiker Jeremy Franosch zu einer Mensur zusammengetroffen.
AfD-Mensur in Düsseldorf: Matthias Büschges gegen Jeremy Franosch
Den Ausgang verriet der Fraktionsgeschäftsführer der Kölner AfD im Stadtrat nicht. Das sei eine persönliche Angelegenheit. „Die Mensur folgt ganz, ganz strengen Regeln, die dabei eingehalten werden.“ Büschges räumte jedoch ein: „Wir haben, denke ich, das, was vermeintlich zwischen uns gestanden hätte – wenn man der Berichterstattung glauben würde – klären können.“ Als Mensur gilt ein Fechtkampf zwischen Mitgliedern von Studentenverbindungen.
Das Aufeinandertreffen von Büschges und Franosch hatte im Vorfeld für Wirbel gesorgt. Zuerst hatte das Nachrichtenportal „t-online“ darüber berichtet.
Der AfD-Landesverband Nordrhein-Westfalen, dem beide angehören, streitet seit Monaten. Auf der einen Seite stehen die Anhänger des als gemäßigt geltenden Landeschefs Martin Vincentz, auf der anderen das selbst ernannte „patriotische Lager“ um den Dortmunder Bundestagsabgeordneten Matthias Helferich. Bei einer Aufstellungsversammlung für die NRW-Landtagswahl 2027 in Marl war der Konflikt im Juli eskaliert.
Ausgerechnet auf dieser aufgeheizten Versammlung soll die Mensur-Verabredung getroffen worden sein. „Aus einer Bierlaune“ heraus habe man sich ein wenig aufgezogen, erklärte Büschges.
Es handle sich um eine „Privatsache“, die mit der Partei nichts zu tun habe, betonte er immer wieder. Beide Beteiligten seien Familienväter. „Wir haben es auch wirklich rein sportlich gesehen.“ Zu möglichen Verletzungen machte er keine Angaben.
Austragungsort war ein Verbindungshaus in Düsseldorf. Ein dpa-Reporter sah am Vormittag mehrere Menschen in das Gebäude gehen. (dpa/red)

