Fast 155.000 Menschen unterschreiben eine Petition für Hape Kerkeling als Bundespräsidenten. Im „Spiegel“ äußert sich der Entertainer gerührt – und fordert ein Verbot der AfD.
155.000 Menschen unterschreiben AufrufHape Kerkeling gerührt: Wird er Bundespräsident?

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Der Schauspieler Hape Kerkeling sitzt während einer mündlichen Anhörung zu einem Parteiverbotsverfahren gegen die AfD auf Bundesebene im Plenarsaal des Thüringer Landtags.
Komiker Hape Kerkeling hat sich gerührt über eine Petition gezeigt, die ihn als Bundespräsidenten vorschlägt.
Fast 155.000 Menschen haben den Online-Aufruf „Hape Kerkeling als Bundespräsident“ unterschrieben. In einem Gespräch mit dem „Spiegel“ sagte der 61-Jährige, die Idee, eine queere Person zum Staatsoberhaupt zu machen, wolle er nicht unterbinden. Zwar werde die Petition wohl keinen Erfolg haben, könne aber eine Diskussion anstoßen, die der freien Gesellschaft guttue.
Hape Kerkeling fordert ein Verbot der AfD
Ein Interesse an dem Amt wies Kerkeling nicht ausdrücklich zurück. Zugleich verwies er auf die Bedeutung der CDU: Ohne sie gehe es nicht, sagte er. Die Partei werde aber jemanden nach ihren Vorstellungen auswählen. Er hoffe, dass die Wahl auf die richtige Frau falle.
Kerkeling, der auch als Autor tätig ist, äußert sich immer wieder auch politisch. Zuletzt nahm er an einer Anhörung im Thüringer Landtag zu einem möglichen AfD-Verbotsverfahren teil.
Im „Spiegel“ sprach er sich eindringlich für ein Verbot der Partei aus. Zugleich nahm er die Wählerinnen und Wähler in die Verantwortung: „Wer Rechtsextremisten wählt, will keinen bloßen Denkzettel verteilen, wie es oft heißt. Wer will, dass die Löwen in die Arena kommen, der will auch Blut sehen.“ (dpa)

