Eine widerliche Tat sorgt für Entsetzen. Die Stadt reagiert sofort und setzt ein starkes Zeichen.
Zeichen des ZusammenhaltsMahnwache nach Schändung jüdischer Ehrenmäler in Gladbach

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Die Mahnwache findet am Ehrenmal im Stadtteil Neuwerk statt. (Symbolbild)
Mönchengladbach ist fassungslos nach einer widerwärtigen Tat. Zwei jüdische Gedenkstätten wurden geschändet, was die Stadtgesellschaft zutiefst erschüttert. Als Antwort darauf wird am Nachmittag um 15.00 Uhr eine Mahnwache beim Ehrenmal im Stadtteil Neuwerk abgehalten, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen.
Zu dieser Zusammenkunft haben laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) zahlreiche Organisationen eingeladen. Darunter sind die Heimatfreunde Neuwerk, die jüdische Gemeinschaft, die Kirchengemeinden und Bruderschaften sowie Repräsentanten der lokalen Politik und die Stadtverwaltung von Mönchengladbach selbst.
Gemeinsam gegen den Hass
Die Organisatoren nehmen kein Blatt vor den Mund. In einer Mitteilung äußerten sich Pfarrer Thomas Porwol, Pfarrer Till Hüttenberger, Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Vertreter der Politik vor Ort sowie die Vereine aus Neuwerk unmissverständlich: „Die Taten sind menschenverachtend und beschämend.“
In der gemeinsamen Stellungnahme wird der Appell fortgesetzt: „Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern wollen wir ein Zeichen des Zusammenhalts gegen Extremismus und Antisemitismus in unserer Stadt setzen.“ Der Veranstaltungsort für die Mahnwache befindet sich gegenüber des Friedhofs in Neuwerk.
Gladbach duldet keine Intoleranz
Durch diese gemeinschaftliche Kundgebung macht die Zivilgesellschaft deutlich, dass derartige Handlungen nicht akzeptiert werden. Man bekennt sich klar zu einer weltoffenen und toleranten Gesellschaft. (red)
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