Elf Jahre, nachdem er seine Zähne im Vollsuff verloren hatte, kann ein Brite nun wieder kraftvoll zubeißen. Kurios, wie sein Gebiss den Weg zu ihm zurückfand.
Zahnverlust im SuffBissiger Brief: Brite bekommt nach elf Jahren kuriose Postsendung

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Vor elf Jahren spuckte Paul Bishop betrunken seine dritten Zähne aus Versehen in einen Mülleimer in Spanien – nun hat der Brite sie mit der Post zurückerhalten.
Er hatte den Mund offenkundig zu voll genommen. Vor allem Hochprozentiges fand vor elf Jahren während eines Spanien-Urlaubes den Weg in den Mund von Paul Bischop. Die Folge: Der heute 63-Jährige spuckte seine dritten Zähne aus Versehen betrunken in einen Mülleimer.
Nun hat der Brite sie mit der Post zurückerhalten. Die Zähne seien ihm aus Spanien zugesandt worden, sagte Bischop am Donnerstag, 10. Februar 2022, der Nachrichtenagentur PA.
Sauftag mit Kumpels: Brite spuckt Gebiss versehentlich in Mülleimer
„Es war ein Sauftag mit den Kumpels“, erzählte Bishop. Als seine Freunde weiterzogen, kippte er rasch sein Getränk runter – und musste sich übergeben. In der nächsten Kneipe hätten seine Kumpel dann bemerkt, dass die Zähne fehlten. Sie suchten noch danach – aber ohne Erfolg. Bishop verbrachte den Rest des Urlaubs in Benidorm ohne Beißwerkzeuge. Zurück in England kaufte er sich für 600 Pfund (aktuell 712 Euro) Ersatz.

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Paul Bishop zeigt das damals verloren gegangene Gebiss.
Doch nun erhielt er plötzlich das Original zurück. Am Mittwoch sei ein merkwürdiges Päckchen bei ihm in Stalybridge bei Manchester angekommen, berichtete Bishop. „Ich dachte, da macht sich jemand einen Spaß.“ Doch in einem beigefügten Brief hieß es, er sei anhand eines Treffers in einer DNA-Datenbank identifiziert worden, für die er sich vor Jahren freiwillig registriert hatte.
Zähne dank eines Treffers in DNA-Datenbank identifiziert
Mithilfe des britischen Kulturinstituts British Council sei er dann ausfindig gemacht worden – obwohl er seit dem Vorfall dreimal umgezogen sei. Die Zeitung „Manchester Evening Standard“ veröffentlichte das Schreiben.
„Ich bin erstaunt, dass jemand sich die Zeit genommen hat, mich aufzustöbern und sie mir zu schicken“, sagte Bishop. „Sie sind eindeutig gereinigt worden. Sie sind in perfektem Zustand.“
Die Zähne will er nun in seinem lokalen Clubhaus ausstellen („Es war ein Clubausflug“) – und einen Dank nach Spanien schicken. Dabei antwortet Bishop womöglich auch auf einen anderen Hinweis aus dem Brief: Er möge beim nächsten Mal doch vorsichtiger sein. (dpa)
