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Winterjacke statt BikiniKreuzfahrt nimmt plötzlich andere Route – Passagiere überrascht

„Oasis of the Seas“ von Royal Caribbean an einem Hafen.

Copyright: imago images/ZUMA Wire

Traumstrände gegen Winterjacke: Wegen schlechten Wetters landete die „Oasis of the Seas“ von Royal Caribbean plötzlich in Kanada statt auf den Bahamas. (Symbolbild)

Traumstrände gegen Winterjacke: Wegen schlechten Wetters landete ein Kreuzfahrtschiff plötzlich in Kanada statt auf den Bahamas.

Tausende Kreuzfahrtgäste freuten sich auf Sonne, Palmen und türkisblaues Wasser. Doch statt der Bahamas wartete plötzlich Kanada auf sie. Wegen schlechten Wetters änderte die „Oasis of the Seas“ von Royal Caribbean ihre Route – und sorgte damit laut einem Bericht des Magazin „People“ für reichlich Überraschung an Bord.

Die Passagiere waren im US-Bundesstaat New Jersey an Bord gegangen. Geplant war eine siebentägige Reise mit einem Zwischenstopp in Port Canaveral in Florida und anschließendem Besuch der Bahamas.

Doch das Wetter machte der Planung einen Strich durch die Rechnung. Statt in Richtung Karibik ging es für das Schiff nach Halifax in der kanadischen Provinz Nova Scotia.

Kreuzfahrschiff „Oasis of the Seas“: Schlechtes Wetter sorgt für Kurswechsel

Marie Durning aus New Jersey erfuhr laut dem kanadischen Sender CTV News erst wenige Stunden vor der Abfahrt von der Routenänderung. Ihr Mann habe zunächst gedacht, es handle sich um einen Scherz. „Ich habe meine Wintermütze und meine Ohrenschützer, aber meinen Schal habe ich vergessen“, berichtete sie.

Auch Ron Green aus Virginia bestätigte gegenüber CTV News die Änderung. „Wir sollten nach Florida fahren, einen halben Tag in Port Canaveral bleiben, dann auf die Bahamas und anschließend auf eine siebentägige Kreuzfahrt zurückkehren. Aber dann wurde das Wetter schlecht und wir kamen hierher“, sagte er.

Kanada statt Bahamas: 50 Prozent Reisegutschein als Entschädigung

Am 20. Oktober 2026 legte die „Oasis of the Seas“ in Halifax an. Der Aufenthalt dauerte nur einen Tag, bevor das Schiff wieder in Richtung USA aufbrach. Als Ausgleich erhielten die Passagiere laut CTV News einen Reisegutschein über 50 Prozent sowie Rückerstattungen für gebuchte Landausflüge.

So blieb immerhin Zeit, die Hafenstadt zu erkunden, am Wasser entlangzuschlendern, einzukaufen oder eine Bootsfahrt zu unternehmen. Einige Gäste nahmen die ungeplante Wendung gelassen.

Jim Matthews aus Paterson im US-Bundesstaat New Jersey sagte: „So ist es eben gekommen, aber ich bin dankbar und werde das Beste daraus machen.“ Halifax sei eine wunderschöne Stadt, habe er festgestellt.

Andere Reisende waren dagegen deutlich weniger begeistert. Nicholas Meli war mit seiner Familie sieben Stunden mit dem Auto von Toronto nach New Jersey gefahren, um von dort aus in den Urlaub zu starten. Mega-Enttäuschung: „Ich komme bereits aus Kanada und wollte auf die Bahamas“, sagte er.

Nach dem Aufenthalt in Halifax standen für die Reisenden zunächst drei Tage auf See an. Am Sonntag sollte das Schiff wieder New Jersey erreichen. (jag)