Erneuter Zwischenfall auf dem Flughafen München.
Wieder Zwischenfall in MünchenLufthansa-Airbus setzt bei Landung zu früh auf

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Eine Passagiermaschine vom Typ Airbus A-380 der Lufthansa. (Symbolfoto)
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Kurz nach dem Beinahe-Unfall hat am Münchner Flughafen ein Airbus A380 der Lufthansa bei einer Landung zu früh aufgesetzt, wie die Fluggesellschaft auf Anfrage bestätigte. Alle 351 Passagiere konnten am Montag aber das Flugzeug unverletzt verlassen. Bei der A380 handelt es sich um das größte Passagierflugzeug der Welt.
Nur wenige Tage zuvor war es beim Start am Münchner Flughafen zu einem Unglück mit einer Boeing 787-9 gekommen. Die Maschine war am Samstag über die Startbahn hinausgerast und – eine Staubwolke hinterlassend – gerade noch abgehoben, wie ein in den sozialen Medien geteiltes Video zeigt. Der Vorfall wird untersucht.
Der neue Zwischenfall vom Montag (17. August) ereignete sich auf exakt derselben Bahn, auf welcher der Start der Vietnam Airlines zur Beinahe-Katastrophe wurde. Das Flugzeug setzte zu früh auf, wie auch RTL berichtete.
Im Bereich der Landebahnschwelle sei es „zu einer Beschädigung der Landebahnbefeuerung“ gekommen, so eine Sprecherin. Die Passagiere blieben jedoch unverletzt und konnten die Maschine kurz darauf verlassen.
Zwischenfall am Flughafen München wird untersucht
Bei der Landebahnbefeuerung handelt es sich um die Lichtsysteme, welche die Landebahnen erleuchten und für die Piloten zur Orientierung dienen. Laut avherald meldete die Fluggesellschaft, dass mindestens eine dieser Schwellenbefeuerungen beschädigt worden sei.
Der Vorfall werde von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung untersucht. Laut Lufthansa leiste man vollumfängliche Unterstützung bei der Aufklärung des Zwischenfalls. Die A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt. Die rund 13 Jahre alte Lufthansa-Maschine mit dem Kennzeichen D-AIML war am Vorabend in San Francisco an der amerikanischen Westküste gestartet. (jv/dpa)
