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Wieder StreikAuch Flüge ab Köln sind betroffen

Anzeigetafeln mit annullierten Flügen in Köln (Archivbild).

Copyright: IMAGO / Alexander Franz

Anzeigetafeln mit annullierten Flügen in Köln (Archivbild).

Lufthansa-Flüge ab Frankfurt und München stehen still: Das Kabinenpersonal ist zum Streik aufgerufen.

Für Passagiere, die von Köln/Bonn fliegen, gibt es üble Neuigkeiten: Der kommende Freitag (10. April) könnte am Flughafen chaotisch werden. Verantwortlich dafür ist eine Arbeitsniederlegung der Flugbegleiter von Cityline, einer Tochtergesellschaft der Lufthansa. Zum Streik aufgerufen hat die Gewerkschaft Ufo ihre Mitglieder.

Die Arbeitsniederlegung ist für beinahe den gesamten Tag geplant und soll von 0.01 Uhr bis 22.00 Uhr andauern. Nach Angaben von Ufo trifft es hauptsächlich „alle Abflüge der Deutschen Lufthansa AG von den Flughäfen Frankfurt und München“. Zusätzlich wird die Regionaltochter Cityline vollständig bestreikt, was sich unmittelbar auf den Flugbetrieb in Köln/Bonn auswirken dürfte. Das berichtet „t-online – Köln“.

Das genaue Ausmaß der Flugstreichungen am Airport Köln/Bonn ist momentan noch nicht absehbar. Vom Arbeitskampf erfasst sind außer Köln/Bonn, Frankfurt und München ebenfalls die Airports in Düsseldorf, Hamburg, Bremen, Stuttgart, Berlin sowie Hannover.

Auslöser für den Arbeitskampf sind die aktuellen Tarifgespräche. Ufo wirft dem Konzern eine Blockadehaltung bei Verhandlungen über einen Sozialtarifvertrag für die Cityline-Belegschaft vor. Es ist geplant, den Flugbetrieb bei dieser regionalen Tochtergesellschaft im nächsten Jahr zu beenden. Ersetzt werden soll sie durch ein neues Unternehmen, das Lufthansa City Airlines heißen wird.

Die Gewerkschaft kämpft dabei um die berufliche Perspektive von etwa 800 Mitarbeitenden. Bei einer Urabstimmung Ende März votierte das Kabinenpersonal mit einer riesigen Mehrheit für die Arbeitsniederlegung. Die Zustimmung erreichte bei der Lufthansa-Hauptgesellschaft circa 94 Prozent, während sie bei Cityline fast 99 Prozent betrug. (red)

Die Flugbegleiter der Lufthansa sind für diesen Freitag zu einem Streik aufgerufen. Der Ausstand ist von 00.01 Uhr bis 22.00 Uhr vorgesehen, wie die Gewerkschaft Ufo mitteilte.

„Bestreikt werden alle Abflüge der Deutschen Lufthansa AG von den Flughäfen Frankfurt und München“, hieß es. Das sind die Drehkreuze der Lufthansa, zahlreichen Fluggästen drohen damit Flugausfälle.

Auch Köln und Düsseldorf betroffen

Bestreikt werden außerdem „alle Abflüge der Lufthansa CityLine von den Flughäfen Frankfurt, München, Hamburg, Bremen, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Berlin und Hannover“, wie die Gewerkschaft ankündigte.

In einer Urabstimmung hatten die Kabinenbeschäftigten der Kerngesellschaft Lufthansa und der Regionaltochter Cityline Ende März mit großer Mehrheit für einen Arbeitskampf gestimmt. Bei der Kerngesellschaft stimmten rund 94 Prozent für Streiks, bei der Cityline knapp 99 Prozent.

„Wir haben die Osterfeiertage bewusst von Arbeitskampfmaßnahmen ausgenommen, um die Auswirkungen für Reisende so gering wie möglich zu halten. Dass es nun dennoch zu Beeinträchtigungen bei der Rückkehr aus den Ferien kommen kann, ist uns sehr bewusst und wir bedauern das ausdrücklich“, heißt es in einer Stellungnahme des Ufo-Vorsitzenden Joachim Vázquez Bürger.

Der Streik wäre aus seiner Sicht vermeidbar gewesen – „die Verantwortung liegt bei der Lufthansa, die es bislang nicht einmal geschafft hat, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen“, sagte er.

In dem Konflikt geht es um die Tarifverhandlungen zum Manteltarif bei Lufthansa und nach Ufo-Angaben um eine fehlende Bereitschaft des Unternehmens, bei der Cityline über einen Sozialtarifvertrag zu verhandeln. Daran hingen rund 800 Existenzen. Der Flugbetrieb der Regionaltochter soll nach Aussagen des Managements im kommenden Jahr enden. An ihre Stelle tritt eine neue Gesellschaft mit dem ähnlichen Namen Lufthansa City Airlines. (dpa/mg)

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