War es ein Unfall?Riesige Explosion zerstört Kita in Wolfsburg

Eine Kindertagesstätte ist teilweise eingestürzt. Die Einsatzkräfte gehen von einem technischen Defekt aus, Details waren zunächst unklar. Verletzte gab es nach ersten Erkenntnissen nicht.

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Eine Kindertagesstätte ist teilweise eingestürzt. Die Einsatzkräfte gehen von einem technischen Defekt aus, Details waren zunächst unklar. Verletzte gab es nach ersten Erkenntnissen nicht.

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Wolfsburgs Innenstadt wird von einer heftigen Detonation erschüttert. Ein Kindergarten liegt in Trümmern. Verletzte gibt es zum Glück keine.

Anwohner im Zentrum von Wolfsburg wurden am Sonntagmorgen durch eine massive Explosion aus ihrer Wochenend-Ruhe gerissen. Um etwa 9 Uhr gingen bei den Behörden zahlreiche Notrufe ein. Der Grund für die Aufregung war dramatisch: Ein Teil der evangelischen Martin-Luther-Kindertagesstätte am Schachtweg war kollabiert.

Rettungskräfte riegelten den Bereich großflächig ab. Dann die große Erleichterung: Es gibt keine Verletzten. Die Einrichtung war aufgrund des Wochenendes komplett leer. Das berichtet das „ZDF“.

Ermittler gehen von Gas-Havarie in der Küche aus

Spezialisten der Feuerwehr und der Kripo untersuchen nun mit Hochdruck den Grund für die massive Detonation. Momentan gibt es keine Hinweise auf eine vorsätzliche Tat, so die Beamten.

Die Spuren weisen in Richtung einer technischen Panne, es habe sich womöglich um eine Gasexplosion gehandelt. Ein städtischer Vertreter erwähnte gegenüber der „Braunschweiger Zeitung“ eine „heftige Druckwelle“. In dem Bericht heißt es, in der Kita werde mit Gas gekocht.

Nach ersten Erkenntnissen soll eine Gasexplosion schuld an der Zerstörung der Kita sein.

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Nach ersten Erkenntnissen soll eine Gasexplosion schuld an der Zerstörung der Kita sein.

Man geht davon aus, dass ungefähr die halbe Bausubstanz des Kindergartens zerstört wurde. Für die rund 100 Mädchen und Jungen in den fünf Gruppen der Kita werde zunächst keine Betreuung angeboten. Das teilte die pädagogische Leiterin der evangelischen Kitas in Wolfsburg, Stefanie Heidemann-Müller, mit.

Es sei geplant, die Kinder zeitweise in anderen evangelischen Kitas in der Stadt unterzubringen. Über eine App für die Kita erhielten die Eltern bereits die furchtbare Mitteilung. (red)

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