Tödliches Ende einer Verfolgungsjagd: Schüsse fallen, ein Autofahrer (22) stirbt.
VerfolgungsjagdPolizei feuert auf Auto – Schüsse treffen Fahrer (22) tödlich
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Für einen 22 Jahre alten Autofahrer nahm die Flucht vor der Polizei in der Nacht zum Ostersonntag (5. April) ein tödliches Ende. Das bestätigte ein Polizeisprecher. Zwei weitere Menschen wurden verletzt. Die Hintergründe sind noch unklar.
Alles begann gegen 1 Uhr nachts, als der junge Mann versuchte, sich einer Verkehrskontrolle in Saarbrücken zu widersetzen. Mit ihm im Auto saßen ein 23-jähriger Beifahrer und ein 19-Jähriger auf dem Rücksitz. Warum das Auto und die Menschen darin kontrolliert werden sollten, wurde zunächst nicht bekannt.
Für den 22-Jährigen kam jede Hilfe zu spät
Auf Anfrage teilte die Staatsanwaltschaft Saarbrücken am Sonntag mit, es sei „in den Bereichen Dudweiler und Herrensohr“ gegen 1 Uhr in der Nacht zu einer Verfolgungsfahrt gekommen. Davor soll sich das Fahrzeug der polizeilichen Kontrolle entzogen haben. „In einer Sackgasse soll bei einem Wendeversuch des verfolgten Fahrzeugs eine Polizeibeamtin verletzt worden sein“, schrieb die Staatsanwaltschaft. Zuvor hatte „bild.de“ berichtet.
Anschließend sollen demnach auf das „verfolgte und erneut flüchtende“ Fahrzeug Schüsse abgegeben worden sein. Das Fahrzeug sei daraufhin zum Stehen gekommen.
Die Schüsse trafen den Mann hinterm Steuer und den 19-Jährigen, der hinten saß. Der 22-Jährige sei schließlich seinen Verletzungen erlegen, hieß es weiter. Weitere Einzelheiten teilte die Staatsanwaltschaft mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen zunächst nicht mit. Ein dritter Insasse, der 23-jährige Beifahrer, kam anscheinend ohne Verletzungen davon.
Schüsse auf Auto abgegeben: Viele Fragen offen
Nicht mitgeteilt wurde, wie der 22-Jährige von den Schüssen tödlich verletzt wurde, etwa wo er getroffen wurde und ob mehrere Schüsse ihn trafen. Fotos vom Tatort zeigen Einschusslöcher in der Frontscheibe des Autos.
Die Staatsanwaltschaft machte keine Angaben dazu, wie schwer der 19-Jährige verletzt wurde. Er sei medizinisch versorgt worden, hieß es. Mitgeteilt wurde bislang auch nur, dass eine Polizistin bei dem Wendemanöver verletzt worden sein soll. Unklar ist, wo sie sich genau befand, wodurch sie verletzt wurde und wie schwer.

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Kriminaltechniker arbeiten am Einsatzort. Bei einer Verfolgungsfahrt in Saarbrücken ist ein Mann durch Polizeischüsse verletzt worden und danach gestorben. Ein Schuss ging offensichtlich direkt durch die Windschutzscheibe.
Ebenfalls unklar ist, wie viele Polizistinnen und Polizisten geschossen haben. Auch, wie viele Schüsse insgesamt abgefeuert wurden, teilte die Staatsanwaltschaft nicht mit.
Die Staatsanwaltschaft hat die Untersuchung des Falls übernommen. Ob jemand festgenommen wurde, teilte die Staatsanwaltschaft nicht mit. Das Motiv für die Flucht des 22-Jährigen vor den Beamten ist bislang ein komplettes Rätsel. (red mit dpa)
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