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„Es ist sinnlos“ Rückzug! Russland nimmt wichtige Stadt in der Ukraine ein

Foto aus der Stadt Sjewjerodonezk am 8. Juni 2022 mit ausgebrannten Autowracks

Die Stadt Sjewjerodonezk am 8. Juni 2022. Am 24. Juni 2022 wurde sie von russischen Truppen eingenommen.

Im Osten der Ukraine ist die Stadt Sjewjerodonezk gefallen. Die ukrainischen Truppen haben sich zurückgezogen.

Seit Monaten kämpfen die Truppen in der Ukraine im russischen Angriffskrieg um ihr Land. Nach wochenlangem erbittertem Widerstand gegen die russischen Angreifer muss sich die ukrainische Armee nun aus der strategisch wichtigen Stadt Sjewjerodonezk im Osten des Landes zurückziehen.

Vier Monate nach Kriegsbeginn hat die Ukraine den Rückzug ihrer Truppen aus der umkämpften Stadt Sjewjerodonezk im Osten des Landes angeordnet. Das sagte der Gouverneur des Gebiets Luhansk, Serhij Hajdaj, am Freitag (24. Juni 2022) im Fernsehen. Sjewjerodonezk zählte bislang zu den letzten Teilen von Luhansk, die noch nicht von russischen und prorussischen Kämpfern erobert waren.

Ukraine: Gouverneur von Luhansk spricht über Rückzug

„Es ist jetzt eine Situation, in der es keinen Sinn macht, in zerschlagenen Stellungen auszuharren“, so Hajdaj. Die Zahl der Toten würden dann stark steigen.

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„Deshalb haben unsere Verteidiger, die dort sind, bereits den Befehl erhalten, sich in neue Positionen zurückzuziehen und von dort aus normale, vollwertige Militäroperationen durchzuführen“, sagte er weiter. Den Angaben des Gouverneurs zufolge sind in Sjewjerodonezk mittlerweile bis zu 90 Prozent der Häuser zerstört.

Russland hat die Ukraine am 24. Februar überfallen und konzentriert sich seit Wochen auf Angriffe im Osten des Nachbarlandes. Die Eroberung des Gebiets Luhansk – ebenso wie die des angrenzenden Gebiets Donezk – zählt zu Russlands Hauptzielen.

Die in Luhansk gelegene Großstadt Sjewjerodonezk stand bereits zuletzt größtenteils unter der Kontrolle russischer Truppen, auch wenn sie noch auf Widerstand trafen. In der nahe gelegenen Stadt Lyssytschansk rückten russische Soldatinnen und Soldaten am Donnerstag ebenfalls bis an den Stadtrand vor. (dpa)

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