Cyberkrieg gegen Putin Tipps von Anonymous: So kann sich jeder gegen Putins Propaganda stellen

Putins Propaganda in Russland wirkt immer noch. Doch über Restaurantkritiken oder das Dating-Profil Tinder kann jeder mithelfen, den Russen die Wahrheit näherzubringen. Tipps gibt es vom Hacker-Netzwerk Anonymous.

Was kann ich tun, um die Menschen in der Ukraine zu unterstützen? Diese Frage stellen sich viele in diesen Tagen. Es gibt die Möglichkeit, Geld zu spenden. Tausende waren auf den Straßen, um dem Aggressor Wladimir Putin (69) zu signalisieren, dass er zu weit gegangen ist.

Doch nicht nur der ukrainische Ex-Fußball-Star Andrej Voronin (42), der bis vor kurzem noch als Co-Trainer von Sandro Schwarz (43) bei Dynamo Moskau arbeitete, sagt: „Die Menschen in Russland bekommen von all den Protesten gar nichts mit.“

Ukraine-Krieg: Tipps gegen Putin von Hackergruppe Anonymous

Aber nun gibt die Hackergruppe Anonymous einen Tipp, wie man die Wahrheit über die Lage in der Ukraine zu den Menschen in Russland bringen kann. Auf Twitter schrieben die Hacker, die in der vergangenen Woche Wladimir Putin den Cyber-Krieg erklärt hatten, wie das geht.

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„Geht zu Google Maps, geht nach Moskau, sucht Euch ein Restaurant aus und schreibt in die Restaurantkritik, was gerade vor sich geht“, schlagen die Hacker vor. Wer auf Twitter ein wenig sucht, bekommt sogar russische Beispieltexte, die man in die Kommentare einfügen kann.

Andere User schlagen vor, für diese Art Informationspolitik das Netzwerk „Yandex“ zu nutzen, das in Russland häufiger zum Einsatz kommt als Google Maps. Zudem soll man das Restaurant mit fünf Sternen bewerten und Mitkritiker und Mitkritikerinnen, die Bewertung als „hilfreich“ markieren. So werde der entsprechende Beitrag durch den Algorithmus nach oben gepusht.

Mit Tinder gegen die Propaganda von Wladimir Putin

Und es gibt noch eine Möglichkeit, den Russen die Wahrheit über diesen Krieg zu erzählen: über das Dating-Netzwerk Tinder! Hat man sich in einer Stadt eingeloggt, kann man mit seinen „Matches“ chatten – und sie über die Situation in der Ukraine aufklären. Das gezielte einloggen an einem beliebigen Standort geht allerdings nur in der kostenpflichtigen Version. „Ich habe jetzt alle relevanten Informationen auf meinem Profil eingestellt und gehe stündlich in eine andere russische Stadt“, schreibt Rita aus Köln über ihren Einsatz.

Die Cyber-Attacke gegen Wladimir Putin – auch im Kleinen kann man helfen. Und die russische Bevölkerung über den wahnsinnigen Krieg ihres Despoten informieren. Denn immer wieder wird deutlich, dass die Propaganda bröckelt. Etwa durch Nachrichten von der Front. Oder durch Restaurantkritiken. Oder Tinder.

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