Dem Flammen-Inferno von Crans-Montana ist sie entkommen.
Feuer-Hölle überlebtMutter kämpft sich für ihre Tochter zurück ins Leben

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Mann und Text auf Anzeigetafel, Person läuft
„Ich habe den Tod gesehen.“ Diese Worte postete Mélanie Van de Velde auf Facebook. Sie gehört zu den Menschen, die das schreckliche Feuer-Unglück in der Silvesternacht im Schweizer Wintersportort Crans-Montana überstanden haben. Bei dieser Katastrophe kamen 41 Personen ums Leben, während 115 andere Verletzungen erlitten.
In einem bewegenden Beitrag schildert die Mutter eines Kindes die Momente, die ihr ganzes Dasein auf den Kopf stellten. „Eine Minute und 30 Sekunden. So lange dauerte es, bis die Flammen versuchten, mich zu töten“, schreibt sie. „Bis mein Körper ins Wanken geriet. Bis nichts mehr wie zuvor sein würde.“ Sie rechnete mit dem Schlimmsten, aber sie überlebte. Ihr Dasein nach der Katastrophe ist ein permanenter Kampf, bestimmt durch schwere Brandwunden, chirurgische Eingriffe und zahllose Arztbesuche. Das berichtet „t-online“.
Ein „Rennen in einem erschöpften Körper“
Die Nächte sind oft kurz und enden wegen unerträglicher Qualen bereits um 5 Uhr. Jeden Tag müssen neue Verbände angelegt werden, und sie muss sich an ihren Körper gewöhnen, der jetzt durch Orthesen und spezielle Gesichtsmasken gestützt wird. Dazu kommen ständige Termine zur Physiotherapie, bei Orthopäden und zur psychologischen Betreuung. Mélanie bringt es auf den Punkt: „Es ist ein Rennen in einem erschöpften Körper.“
Aber trotz all der Schmerzen gibt es auch Hoffnungsschimmer, kleine Momente des Triumphs, die ihr alles bedeuten. „Das erste Mal, dass ich ein T-Shirt über den Kopf ziehen kann. Das erste Mal, dass ich etwas vom Boden aufhebe“, berichtet sie von ihren Erfolgen. Mittlerweile bewältigt sie 4.000 Schritte täglich – vor kurzem waren es nur fünf. „Für manche ist das banal. Für mich ist es riesig“, schreibt die junge Mutter voller Stolz.
Ihre größte Motivation in diesem zermürbenden Ringen ist ihre Tochter. Für das kleine Mädchen gibt sie niemals auf. „Sie ist mein Grund“, macht die Frau aus Crans-Montana deutlich. Mit einem Satz, der Gänsehaut verursacht, schließt sie ihren Beitrag: „Sie ist mein Leben.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

