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„Liebe auf den ersten Blick“Tscheche Petr Popelka wird neuer Chefdirigent in München

Petr Popelka

Copyright: Eva Manhart/APA/dpa

Petr Popelka startet im Herbst 2029 als Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper in München. (Archivbild)

Paukenschlag in München: Popelka wird neuer Chefdirigent.

München hat einen neuen Chef am Pult! Der tschechische Maestro Petr Popelka (40) wird der nächste Generalmusikdirektor an der Bayerischen Staatsoper. Diese Entscheidung gab Kunstminister Markus Blume (CSU) bekannt. Popelka wird das Amt zur Saison 2029/2030 von Vladimir Jurowski übernehmen. Blume bezeichnete den 40-Jährigen als eine „Idealbesetzung“.

Für diese neue Herausforderung in München gibt Popelka seinen Chefposten bei den Wiener Symphonikern auf, den er erst 2024 angetreten hatte. Der Künstler versicherte jedoch, dass er dem Ensemble treu bleiben und zukünftig als Gastdirigent nach Wien zurückkehren werde. Die Verbindung zum Bayerischen Staatsorchester sei auf Anhieb da gewesen und ihm direkt „tief ins Herz“ gegangen. Er fügte hinzu: „Diese Aufgabe erfüllt mich vor allem mit großem Respekt, aber auch mit großem Willen und Freude.“

Blitzkarriere: Vom Bass an die Weltspitze

Dass Popelka an die Seite von Intendant Serge Dorny treten könnte, wurde in Branchenkreisen schon länger vermutet. Der aus Prag stammende Dirigent und Komponist wird als Senkrechtstarter der Klassikszene gehandelt. Seine Laufbahn ist bemerkenswert: Er startete als stellvertretender Solo-Kontrabassist bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Später übernahm er die musikalische Leitung beim Norwegischen Rundfunkorchester in Oslo, ehe es ihn im Herbst 2024 nach Wien zog.

„Liebe auf den ersten Blick“

Laut Blume war Popelka die absolute Top-Wahl des Orchesters. Offenbar war es „Liebe auf den ersten Blick“. Das bekräftigte auch Staatsintendant Serge Dorny: „Petr bringt etwas mit, das selten geworden ist: Eine außergewöhnliche musikalische Substanz verbunden mit echter menschlicher Qualität“. Sein Weg vom Orchestermusiker zum Dirigentenpult sei ebenfalls erstaunlich zügig gewesen.

Der amtierende Generalmusikdirektor Jurowski hatte seinen Rückzug von der Staatsoper bereits vor Längerem angekündigt. Sein Vertrag, der erst nur um zwei anstatt der üblichen fünf Jahre verlängert worden war, wurde später um ein weiteres Jahr ausgedehnt. Damit sichert er noch die Spielzeit 2028/29 ab, während Intendant Serge Dorny dem Haus mindestens bis 2031 erhalten bleibt. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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