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Schockierendes SchicksalSüßer Vierbeiner bekam jahrelang Bier und Schnaps – und wurde alkoholkrank

Hausschwein Shade trifft in ihrem neuen Zuhause auf Artgenossen.

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Minischwein Eberhard wuchs mit Alkohol auf. Auf dem Tierschutzhof von Bianca Deichmann bekommt der Eber eine zweite Chance. Auf dem Foto ist Hausschwein Shade zu sehen, das im Sommer 2018 von Berlin aufs Land nach Sachsen-Anhalt zog.

Minischwein Eberhard hatte es nicht leicht in seinem Leben: Bei seinen Besitzern wurde der Eber durch Bier und Schnaps alkoholabhängig.

Diese Geschichte macht fassungslos. Minischwein Eberhard hat eine harte Zeit hinter sich. Der Eber hatte kein Glück mit seinen Besitzern, im Gegenteil: Sie machten ihn alkoholkrank.

Die Leidensgeschichte von Eberhard ist kaum zu glauben. Als Minischwein angeschafft, wurde sich nicht artgerecht um den Eber gekümmert. Lange litt das Schwein unter den Erlebnissen und den unwürdigen Zuständen – jetzt geht es ihm endlich besser.

Mit Bier und Schnaps gefüttert: Schwein Eberhard war alkoholkrank

Bianca Deichmann kümmert sich auf ihrem Tierschutzhof liebevoll um den Eber und weitere Minischweine. Sie schilderte in der WDR-Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“ (Folge vom 27. November) die Umstände, unter denen der Eber zu ihr auf den Hof kam: „Er ist in einem Messi-Haushalt gehalten worden und wurde mit Chips, Bier und Schnaps ernährt.“

Artgerechte Haltung: Fehlanzeige. Das Veterinäramt beschlagnahmte den Eber. Seit Sommer 2020 ist er nun auf der „Deichmanns Farm“ und wurde dort ordentlich aufgepäppelt. Doch der tägliche Alkoholkonsum hat Spuren bei dem Tier hinterlassen.Hier sehen Sie Eber Eberhard in einem Video von Deichmanns Farm:

Über die Zeit wurde Eberhard massiv alkoholabhängig und musste bei Bianca Deichmann zunächst einen kalten Entzug machen. Dieser ist nicht leicht für ihn gewesen: „Eberhard war unglaublich aggressiv, ängstlich und kannte auch nichts außer die Wohnung“, erzählte die Hofbesitzerin.

Dafür geht es dem Eber nun richtig gut. Pudelwohl fühlt er sich auf dem Hof, auf dem er nicht nur viel Platz und Freiraum genießt, sondern auch den Kontakt zu seinen Artgenossen – alles Dinge, die ihm vorher verwehrt wurden.

„Hier ist er ein total cooles, glückliches Schweinchen geworden“, fasste die Hofbesitzerin zusammen. Für Eberhard begann mit dem Umzug auf die „Deichmanns Farm“ ein neues Leben.

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