Kopfschmerzen nach Party – zwei Tage später ist sie tot.
Tragödie um 19-JährigeStarb sie wegen der Antibabypille?

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Die Rose im Schnee erinnert an Áine Rose Hurst (Symbolbild).
Ein schreckliches Schicksal hat eine junge Britin aus Bolton ereilt. Die 19 Jahre alte Áine Rose Hurst beklagte sich nach einer Feier über Kopfweh. Sie schluckte eine Schmerztablette und legte sich ins Bett. Ihr Leben endete jedoch nur 48 Stunden danach – sie starb in den Armen ihrer Mutter Kerry.
Der Befund der Mediziner war ein Schock: eine Hirnvenenthrombose, sprich ein Blutpfropf im Gehirn. Die Pille zur Verhütung wird als möglicher Grund vermutet. Das berichtet „FOCUS online“.
Ihre Mutter Kerry ist völlig am Ende. Der britischen Zeitung „Mirror“ vertraute sie an: „Áine war das schönste, lustigste und fürsorglichste Mädchen. Wir werden nie darüber hinwegkommen, sie verloren zu haben.“
Die junge Frau hatte das Verhütungsmittel drei Jahre lang eingenommen. Ein zu hoher Blutdruck wurde jedoch bei einer Routineuntersuchung entdeckt, weshalb Áine die Einnahme beendete. Nachdem sich ihre Werte wieder stabilisiert hatten, begann sie von Neuem mit dem Präparat.
Dieser Entschluss bereitet ihrer Mutter heute große Qualen. „Ich habe mir Sorgen gemacht und fand das seltsam. Aber ich vertraute dem Hausarzt“, erzählt Kerry. „Ich hätte nie gedacht, dass Aíne in Gefahr ist. Heute mache ich mir schwere Vorwürfe, dass ich nicht insistiert habe.“
Die Familie hat eine Stiftung ins Leben gerufen, um andere Frauen vor einem vergleichbaren Schicksal zu schützen. Ihr Ziel ist es, über die Gefahren der Pille zu informieren. „Wenn wir mit ihrer Geschichte ein anderes Leben retten können, ist das ein kleiner Trost“, sagt die trauernde Mutter.
Hier der medizinische Kontext: Hormonelle Kombinationspräparate zur Verhütung, wie eben die Pille, steigern potenziell die Gefahr von Blutgerinnseln (Thrombosen), weil das Östrogen darin die Gerinnungsfähigkeit des Blutes verändert. Obwohl derartige Vorkommnisse nicht häufig sind, empfehlen Gesundheitsexperten eine regelmäßige Überprüfung des Blutdrucks. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
