Die schlimmsten Befürchtungen sind wahr geworden nach dem Crash in Namibia.
Flug-Katastrophe in NamibiaKomplette deutsche Unternehmerfamilie bei Crash getötet

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Person auf Düne in Wüstenlandschaft unter blauem Himmel
Jetzt herrscht furchtbare Klarheit nach dem Crash der kleinen Maschine über namibischem Boden. Eine vollständige Familie aus Deutschland verlor bei der Katastrophe ihr Leben. Der Körper der bislang nicht auffindbaren Silke Lohmiller (61) ist nun ebenfalls entdeckt worden.
Ihr Ehemann, der frühere Kaufland-Verantwortliche Richard Lohmiller (66), sowie der gemeinsame 19 Jahre alte Sohn verloren bei dem Unglück ebenfalls ihr Leben. Silke Lohmiller war die Ex-Chefin der Dieter-Schwarz-Stiftung. Auch für den deutschen Piloten gab es keine Rettung. Mittlerweile wurde von der Polizei bestätigt, dass die Identität aller Verunglückten mittels Autopsien und DNA-Tests zweifelsfrei geklärt ist. Ihre sterblichen Überreste sollen nach Deutschland zurückgebracht werden. Das berichtet „t-online“.
Rettungsaktion unter schwierigsten Umständen
In einem schwer zugänglichen Gebiet kämpften die Einsatzkräfte gegen die Zeit, um die Verunglückten zu finden. Von Silke Lohmiller gab es tagelang kein Lebenszeichen, wohingegen die Körper der drei männlichen Insassen schon zuvor geborgen wurden. Der Unglücksort befand sich laut offiziellen Angaben in einer tiefen Felsschlucht unweit eines Gipfels.
Das Areal war derart schwer erreichbar, dass es für Bodenteams fast unmöglich war, dorthin vorzudringen. Die Verunglückten konnten nicht auf normalem Weg weggebracht werden; ihre Bergung aus den Trümmern erfolgte aufwendig per Helikopter. Die Situation wurde dadurch verkompliziert, dass das Propellerflugzeug nach dem Aufprall in Brand geraten und stark zerstört worden war.
Viele Fragezeichen zur Unglücksursache
Die Untersuchungen zum Grund des Unglücks werden mit Hochdruck vorangetrieben. Die Maschine vom Typ Cessna 210 hatte in Windhuk, der Hauptstadt Namibias, abgehoben. Geplant war die Landung auf einem privaten Flugfeld nahe einer Lodge im Sossusvlei-Gebiet, was rund eine Stunde Flugzeit bedeutet hätte. Das Flugzeug erreichte sein Ziel jedoch niemals.
Was besonders rätselhaft erscheint: Der Pilot soll laut offiziellen Stellen keine Verbindung mit der Flugüberwachung hergestellt haben. Die Überreste der Maschine wurden schließlich von einem Suchflugzeug ungefähr zwei Kilometer von dem Ort Hammerstein aufgespürt. Die Experten analysieren jetzt Flugzeugteile, Dokumente zur Wartung und die Wetterlage.
Die zuständige namibische Untersuchungsbehörde für Flugunfälle (DAAI) kooperiert intensiv mit der deutschen Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU). Bislang ist nicht geklärt, ob die Wetterverhältnisse zum Unglück beitrugen oder ob ein Flugdatenschreiber im Flugzeug war und geborgen werden konnte. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
