Tourist steinigt Kult-Robbe „Lani“ auf Hawaii – Einheimischer rächt das Tier mit Faustschlägen. Video geht viral!
Prügel-AttackeTourist bewirft beliebte Robbe mit Stein – Mann rächt das Tier

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Eine junge Hawaiianische Mönchsrobbe. (Symbolbild)
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Das Video verbreitet sich wie ein Lauffeuer im Netz und sorgt für heftige Diskussionen: Ein Tourist aus Seattle (37) hat auf Hawaii die Quittung für sein respektloses Verhalten gegenüber der Natur bekommen. Nachdem er die beliebte Mönchsrobbe „Lani“ mit einem dicken Stein beworfen hatte, kassierte er laut einem Bericht der „New York Post“ von einem Einheimischen eine heftige Tracht Prügel.
„Instant Karma“ am Traumstrand
Der Vorfall ereignete sich am Dienstag an der Front Street in Lahaina (Maui). Auf Aufnahmen ist zu sehen, wie der 37-Jährige sich dem geschützten Tier nähert und einen massiven Stein auf die im Wasser schwimmende Robbe schleudert.
„Lani“ gilt auf der Insel als Symbol der Hoffnung und des Wiederaufbaus nach den verheerenden Waldbränden von 2023. Ihre Rückkehr an die damals verwüstete Küste wurde von den traumatisierten Bewohnern als heilendes Wunder und göttliches Zeichen für einen Neuanfang gefeiert. Wer die Robbe attackiert, greift für die Einheimischen daher nicht nur ein Tier, sondern laut Medienberichten die Seele der gesamten Gemeinschaft an.
Die Reaktion der Locals ließ nicht lange auf sich warten. Ein Video zeigt, wie ein einheimischer Mann (mit freiem Oberkörper) auf den Touristen zustürmt und ihn mit einer Schlagserie zu Boden schickt. In den sozialen Netzwerken wird der Angreifer unter dem Schlagwort „Instant Karma“ bereits als Held gefeiert.
Politiker ehrt den „Prügel-Helden“
Kurios: Sogar aus der Politik gibt es Zuspruch für die Selbstjustiz. Der Senator Brenton Awa überreichte dem anonymen „Robben-Schützer“ ein offizielles Anerkennungsschreiben und nannte ihn scherzhaft den „Botschafter des Aloha“.
„Wir verurteilen Gewalt natürlich nicht offiziell, aber jemand musste diesem Mann zeigen, was passiert, wenn man sich an unserem Land oder unseren Tieren vergreift“, so Awa bei einer Sitzung.
Heftige Strafe droht
Für den Touristen ist die Sache mit den blauen Flecken noch nicht erledigt. Maui-Bürgermeister Richard Bissen stellte klar: „Solche Besucher sind bei uns nicht willkommen!“
Der US-Amerikaner wurde von der Polizei vernommen, ist aber vorerst wieder auf freiem Fuß. Ihm drohen nun Konsequenzen auf Bundesebene:
Ein Verstoß gegen den „Marine Mammal Protection Act“ kann bis zu 50.000 Dollar Bußgeld kosten.
Zusätzlich droht im schlimmsten Fall eine Gefängnisstrafe.
Die Behörden haben den Fall bereits an die Bundesstaatsanwaltschaft übergeben. Die Robbe „Lani“ blieb nach ersten Erkenntnissen glücklicherweise unverletzt. (jag)
