Blutige Jagd: Ein Elefant sorgt in Indien für Panik.
Todes-Elefant auf JagdKiller-Rüssel versetzt Indien in Angst

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Elefant tötet 22 Menschen, bleibt ungestoppt (Symbolbild).
In Nordindien geht die Panik um! Ein junger Elefantenbulle ist auf einem Killer-Trip und hat seit Anfang des Monats Januar schon 22 Menschen getötet. Eine gewaltige Suchaktion ist im Gange, da das wilde Tier im nordöstlichen Bundesstaat Jharkhand eine Spur des Todes hinterlässt. Es soll sich um einen Bullen mit nur einem Stoßzahn handeln, der von seiner Gruppe getrennt wurde. Berichten nach streift er vor allem nachts durch die Ortschaften und greift Bauern an, die draußen schlafen, um ihre Felder zu bewachen.
Die grausame Todesserie startete am 1. Januar, als ein 35 Jahre alter Mann im Dorf Bandijhari starb. Seither wurden auch ein Elternpaar mit seinen zwei Kindern (sechs und acht Jahre alt) sowie ein Forstmitarbeiter von dem Tier getötet oder zu Tode verletzt. Das berichtet „t-online“.
Mehr als 100 Helfer der Forstbehörde sind dem Tier jetzt auf den Fersen, aber alle bisherigen Versuche, den Bullen mit einem Betäubungsmittel ruhigzustellen, sind gescheitert. Der Dickhäuter legt pro Tag fast 30 Kilometer zurück, wobei seine Routen absolut unvorhersehbar sind. Für das Gebiet wurde die höchste Warnstufe verhängt. Speziell im Bezirk Chaibasa, wo der Elefant zuletzt gesehen wurde, hat man die Bevölkerung ermahnt, nachts im Haus zu bleiben und Wälder zu meiden.
Spezialisten nehmen an, dass der Bulle von seiner Gruppe isoliert wurde und danach „extrem aggressiv“ reagierte. Es ist auch möglich, dass er sich in der Paarungszeit befindet, in der ein hoher Testosteronspiegel die Tiere besonders unberechenbar macht. Der Fall steht für eine erschreckende Entwicklung: Die Statistik der letzten fünf Jahre ist düster, denn in Indien kamen über 2.800 Personen bei Konfrontationen mit Elefanten ums Leben. Die Auseinandersetzungen werden häufiger, weil der Lebensraum der Dickhäuter durch Rodungen und die Ausbreitung von Siedlungen kleiner wird – ungefähr zehn Prozent der ehemals sicheren Wanderkorridore sind verschwunden. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

