Der in Tirol verschüttete Bundeswehrsoldat konnte nur noch tot geborgen werden.
Furchtbares Unglück in TirolBundeswehrsoldat (30) von Gestein verschüttet – jetzt ist er tot

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Rettungskräfte arbeiten am 9. Juni in der Nähe des Spripsenjochs im Tiroler Kaisergebirge in einem Berghang, in dem es zu einem Felssturz gekommen ist. Der verschüttete Bundeswehrsoldat konnte nur tot geborgen werden.
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Ein in Tirol verunglückter und von Gesteinsbrocken verschütteter deutscher Bundeswehrsoldat ist tot geborgen worden.
Einsatzkräfte von Militär und Polizei konnten den 30-Jährigen am Freitagnachmittag orten, wie die österreichische Polizei mitteilte.
Die Leiche des Mannes sei bereits ins Tal gebracht worden. Er war Soldat des Kommandos Spezialkräfte (KSK), einer Eliteeinheit, die in Tirol eine Gebirgsausbildung absolvierte. Er wurde erfasst, als 50 Kubikmeter Steine am Berg herabstürzten.
Noch am Freitag liefen die Planungen für einen Rettungseinsatz von Alpinpolizei und Spezialisten des österreichischen Bundesheeres, sagte ein Polizeisprecher. Man rechnete mit einer schwierigen Bergung über mehrere Tage.
Zu dem Unfall sei es gekommen, als die Eliteeinheit eine Gebirgsausbildung absolvierte, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag in Berlin. Die Umstände der Rettungsarbeiten sind demnach lebensgefährlich und mussten in der Nacht abgebrochen worden.
Tirol: Felslawine verschüttet Soldaten, er kann nur tot geborgen werden
Die deutschen Kommandosoldaten werden zu Heeresbergführern ausgebildet, um auf den Kampf im Gebirge vorbereitet zu sein. Das KSK ist in Calw (Baden-Württemberg) stationiert. Vier weitere Deutsche, mit denen der Verschüttete unterwegs war, blieben unverletzt.
Die Fünf hatten sich über eine 40 Meter hohe Felswand abgeseilt, wie die Polizei mitteilte. Als der 30-Jährige den Fuß der Wand erreicht habe, habe er über einen Weg wieder zum Ausgangspunkt hinaufsteigen wollen, als die große Felslawine über ihm niedergegangen sei. Seine Kameraden, die sich schon oben befunden hätten, hätten sofort mit der Suche begonnen und Einsatzkräfte alarmiert. (dpa/mg)

