Ihr Schicksal rührt Tierfreunde weltweit. Jetzt gibt es gute Nachrichten von Krallenäffchen Milly.
Sie lacht auch noch darüberTierquälerin will Krallenäffchen Milly die Toilette herunterspülen

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Dieses undatierte von der RSPCA herausgegebene Foto zeigt das Krallenäffchen Milly. Tierschützer in Großbritannien haben ein Krallenäffchen gerettet, das von seiner Besitzerin beinahe in der Toilette heruntergespült wurde.
Die kleine Milly hat in ihrem kurzen Leben schon unfassbare Qualen überstanden. Nun darf das Krallenäffchen endlich artgerecht leben. Tierschützer und Tierschützerinnen in Großbritannien retteten die Kleine, die von ihrer Besitzerin beinahe in der Toilette heruntergespült wurde.
Wie der Tierschutzverband RSPCA am Donnerstag (25. August) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, waren die Tierschützer und Tierschützerinnen über Handy-Videos, die ihnen zugespielt wurden, auf das Schicksal des Äffchens in der walisischen Stadt Newport aufmerksam geworden.
Besitzerin bietet Krallenäffchen Milly Kokain an
Darin ist zu sehen, wie der Versuch gemacht wird, es in der Toilette hinunterzuspülen. In weiteren Videos bietet eine Frau dem Tier Kokain an oder heißen Brei, an dem es sich verbrüht. Unglaublich: Im Hintergrund ist Gelächter zu hören.
Das zunächst völlig verängstigte weibliche Äffchen wurde nach RSPCA-Angaben nach seiner Rettung im Januar dieses Jahres in ein Affenhaus in der englischen Grafschaft Dorset gebracht, wo es sich inzwischen von den Misshandlungen erholen konnte.
Es habe sogar einen Partner namens Moon gefunden, hieß es in der Mitteilung weiter.
Happy End für Milly: Verliebt in Affenjunge Moon
„Moon hat schnell auf Millys Hilferufe reagiert und war stets an ihrer Seite, um sie zu bestärken - das hat ihr geholfen, wieder Vertrauen zu finden“, hieß es in der Mitteilung. Jetzt sei das Paar unzertrennlich und genieße es, in seinem großen Gehege auf die Jagd nach Insekten zu gehen und beieinander zu sein.
Millys frühere Besitzerin erhielt einer Meldung der Nachrichtenagentur PA zufolge ein lebenslanges Verbot, Tiere zu halten und wurde zu einer Gefängnisstrafe auf Bewährung verurteilt. (dpa)
