Die Mönche eines Tempels in Thailand fielen allesamt bei einem Drogentest durch. Nun müssen sie die Konsequenzen tragen.
Kompletter Tempel betroffenMönche positiv auf Meth getestet – Behörde zieht drastische Konsequenzen

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Alle Mönche eines Tempels in Thailand fielen bei einem Drogentest durch. Unser Symbolbild zeigt buddhistische Mönche beim Gebet in Bangkok am 16. Februar 2022.
Meth statt Meditation: Wegen positiver Drogentests sind in Thailand alle Mönche eines buddhistischen Tempels zum Entzug geschickt worden.
Die vier Mönche, darunter ein Abt, eines Tempels im ländlichen Bezirk Bung Sam Phan seien positiv auf die synthetische Droge getestet worden, sagte Behördenvertreter Boonlert Thintapthai am Dienstag (29. November 2022) der Nachrichtenagentur AFP. Die Mönche seien daher zum Drogenentzug in eine Klinik geschickt worden.
Thailand: Mönche auf Meth-Entzug geschickt
„Der Tempel hat nun keine Mönche mehr“, schilderte der Behördenvertreter. Die Anwohnerinnen und Anwohner seien daher besorgt, dass sie ihren religiösen Pflichten nicht mehr nachkommen könnten, indem sie etwa die Mönche mit Essen versorgen. Daher würden andere buddhistische Mönche in den Tempel geschickt.
Thailand ist ein wichtiges Transitland für den illegalen Handel mit Methamphetamin. Nach Angaben des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) wird die Droge in Myanmars unruhigem Bundesstaat Shan hergestellt und dann über Laos nach Thailand geschmuggelt.
Dort ist eine Meth-Pille im Straßenverkauf für weniger als 20 Baht (0,54 Euro) zu bekommen. In den vergangenen Jahren haben die Behörden in verschiedenen südasiatischen Staaten immer wieder Rekordmengen an Methamphetamin beschlagnahmt. (afp)
