„War mir sicher, dass ich sterbe“Lunge knapp verfehlt: Taucherin von Gift-Stachel durchbohrt

Einen Tag an Strand und Meer zu verbringen, bedeutet für viele Menschen pure Entspannung. Im Wasser lauernde Gefahren können aber leider schnell dafür sorgen, dass aus Entspannung Angst wird.

von Lara Hamel (hl)

In der vergangenen Woche wurde die US-Amerikanerin Kristie O’Brien Mittelpunkt einer Horror-Geschichte.

Der entspannte Strandtag, den sie mit ihrem Mann geplant hatte, endete für die dreifache Mutter aus den USA im Krankenhaus.

USA: Frau im Meer von Rochen-Stachel durchbohrt

Am Dienstag (22. August 2023) war O’Brien mit ihrem Mann am Bahia Beach in Ruskin, Florida. Der Gang ins Wasser sorgte allerdings nicht für die erhoffte Erfrischung, sondern gab der US-Amerikanerin das Gefühl, „von etwas gestochen worden“ zu sein.

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Und richtig: Ein noch lebendiger Rochen hatte sich mit seinem Stachel in ihre rechte Schulter gebohrt, nicht weit entfernt von Herz und Lunge. „Ich habe versucht, so ruhig wie möglich zu bleiben, aber ich war mir sicher, dass ich sterben würde“, berichtete O’Brien gegenüber „Fox 13 News“.

Hier siehst du den dazugehörigen Facebook-Post:

Ein Sanitätsteam trennte den Rochen noch am Strand von seiner Schwanzspitze, woraufhin O’Brien ins Krankenhaus gebracht wurde. Dort entfernte man den mehrere Zentimeter im Rücken steckenden Gift-Stachel.

Weil eine Infektion nicht ausgeschlossen werden kann und sich das Gift nach wie vor im Körper befindet, muss Kristie O’Brien noch im Krankenhaus ausharren. „Es tut immer noch unglaublich weh. Es ist wie ein Schmerzschock“, sagt sie. Das Schwimmen im Meer lässt sie sich davon allerdings nicht vermiesen: „Ich werde wieder ins Wasser gehen, wahrscheinlich nur nicht in diese Bucht.“