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Seit Januar verschlepptVermisste Reporterin: Jetzt gibt es ein Signal aus Syrien

Menschen zeigen Schilder, fragen nach Eva Michelmann

Copyright: IMAGO / ZUMA Press Wire

Menschen zeigen Schilder, fragen nach Eva Michelmann.

Hoffnung nach drei Monaten! Deutsche Reporterin soll in syrischem Knast sitzen.

Drei Monate voller Bangen und Warten – jetzt gibt es ein neues Zeichen im Fall von Eva Michelmann. Die Reporterin aus Deutschland, die seit Januar in Syrien als vermisst gilt, lebt anscheinend. Ihre Angehörigen haben erfahren, dass die 36-Jährige in einer Haftanstalt in Aleppo festgehalten wird.

Der Familienanwalt gab am Montag bekannt, dass auch der mit ihr entführte kurdische Journalist Ahmet Polat dort gesehen worden sein soll. Den Informationen zufolge wird Michelmann in Aleppo isoliert festgehalten, unter der Kontrolle von Einheiten, die zur syrischen Übergangsregierung gehören. Das berichtet „DER SPIEGEL“.

Neue Spur: Ex-Häftling packt aus

Am 18. Januar wurden die beiden Medienschaffenden mitten in einem Angriff syrischer Regierungskräfte und ihrer verbündeten Milizen gefasst. Die Region stand davor unter kurdischer Verwaltung. Damals beobachteten Zeugen, wie man sie in Raqqa in ein Militärgefährt zwang. Danach verlor sich jeglicher Hinweis auf sie.

Der entscheidende Hinweis stammt von einem kurdischen Mann, der erst kürzlich aus dem Gefängnis freikam. Er soll einige Zeit die Zelle mit Polat geteilt und bezeugt haben, dass die Reporter in Aleppo einsaßen. Zwar hat er Eva Michelmann nicht persönlich erblickt, aber von Mitgefangenen immer wieder von einer „deutschen Journalistin“ gehört. Diese werde im Flügel für politische Gefangene festgehalten. Ungefähr 40 weitere Frauen sollen dort ebenfalls inhaftiert sein.

Familie fordert: Holt Eva da raus!

„Bei dieser kann es sich nur um Eva Maria Michelmann handeln, da nicht bekannt ist, dass eine andere Journalistin aus Deutschland in Syrien inhaftiert ist“, erklärt der Rechtsbeistand. Aus der Haftanstalt dringen immer wieder Meldungen über massive Verletzungen der Menschenrechte.

Die Angehörigen der 36-Jährigen verlangen jetzt umgehend Zugang für das Rote Kreuz und Menschenrechtsgruppen zu Eva Michelmann. In der Erklärung heißt es unmissverständlich: „Die Bundesregierung und das Auswärtige Amt sind gefordert, nunmehr mit Nachdruck und Entschiedenheit die Freilassung zu erwirken!“ Man pocht darauf, dass Eva Michelmann konsularische Hilfe von der deutschen Vertretung erhält und erwartet, dass ein solcher Besuch zeitnah erfolgt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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